Sven Mislintat konnte Silas Wamangituka überzeugen und sticht damit Schalke aus

Silas Wamangituka unterschreibt Fünfjahresvertrag

Der VfB macht nach dem Einzug in die nächste Pokalrunde auf dem Transfermarkt nochmals Nägel mit Köpfen und präsentiert die Neuzugänge 12 und 13, Rückkehrer Mangala und Kaminski nicht mitgerechnet. Nachdem der 26-jährige japanische Nationalspieler Wataru Endo bereits die erste Trainingseinheit absolviert hatte, wurde der vielumworbene 19-jährige Stürmer vom FC Paris, Silas Wamangituka, am Nachmittag vorgestellt. Der aus der Demokratischen Republik Kongo stammende Mittelstürmer war bislang in der zweiten französischen Liga am Ball. In insgesamt 34 Spielen gelangen dem 1,89 m großen Spieler elf Tore. In einem kurzen Statement auf der vereinseigenen Homepage des VfB, sagte Silas Wamangituka: „Es war schon länger mein Wunsch, in Deutschland zu spielen, weil mich der deutsche Fußball schon immer interessiert hat. Für den VfB habe ich mich entschieden, weil mich der sportliche Weg, den mir Sven Mislintat aufgezeigt hat, überzeugt. Zudem bin ich mir sicher, dass ich mich unter Trainer Tim Walter weiterentwickeln kann. Nun werde ich alles dafür tun, gemeinsam mit dem VfB in die Bundesliga aufzusteigen.“

Teuerster Transfer in 2. Bundesliga

Die sportliche Führung der Schwaben hat es also mit Worten, Argumenten und Personen geschafft, im Werben um den jungen Stürmer, unter anderem den FC Schalke 04 auszustechen. Die Knappen waren ebenfalls im Rennen um das Sturmtalent. Sven Mislintat gab zu Protokoll: „Es ist uns gelungen, mit Silas einen jungen, sehr talentierten Stürmer langfristig an den VfB zu binden. Wir sind überzeugt, dass er seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beisteuern wird und freuen uns sehr, dass Silas sich entschieden hat, mit uns gemeinsam seine nächsten Entwicklungsschritte zu gehen.“ Wamangituka soll Medien zufolge eine Ablöse von rund 8 Mio. Euro kosten, damit ist er nicht nur der bislang teuerste Transfer für diese Spielzeit, sondern steigt im internen VfB-Ranking zusammen mit Kuzmanovic, hinter Kabak, Maffeo und Gonzalez auf Rang vier ein. Doch damit nicht genug, der Neuzugang ist auch der Rekordtransfer der 2. Bundesliga. Nur RB Leipzig hatte als Zweitligist ebenfalls 8 Mio. für Davie Selke überwiesen.