Müller kritisiert das Verhalten direkt nach Wiederanpfiff – bitterer Abend könnte noch bitterer werden

Der VfB verliert in Leipzig deutlich mit 0:4

Wieder war für die Schwaben in Leipzig nichts zu holen. Der Gegner legte los wie die Feuerwehr, drückte den VfB tief in die eigene Hälfte und war an jedem Ball immer einen Fuss schneller. Die ein oder andere Torchance gab es auf beiden Seiten, doch die Überlegenheit von RB musste sich früher oder später in Tore ummünzen. Dass der Dosenöffner dann ein Sonntagsschuss am Freitagabend werden würde, war ein Stück weit Pech, doch in der Summe mehr als verdient. Dass aber dennoch nach einem 0:1 Rückstand zum Seitenwechsel noch was drin war, war dem VfB auch klar. Im Anschluss an die Partie sagte Florian Müller im DAZN-Interview, dass man sich in der Kabine nochmals etwas vorgenommen hatte. Nach 15 Sekunden war dieses Vorhaben über den Haufen geworfen. “Was mich extrem ärgert, ist, dass wir in die Halbzeit gehen, uns etwas vornehmen, etwas versprechen, rausgehen und nach 15 Sekunden fällt das Tor. Das kann dann nicht sein”. Leipzig erhöhte auf 2:0 und spielte so weiter wie im ersten Durchgang. Für Stuttgart war spätestens nach dem Nackenschlag gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, nichts drin an diesem Abend. Mit einem weiteren kuriosen Schuss, der eher als Flanke gedacht war, aber am Ende weder ein eigener Mann noch ein Gegner dran waren, stand es 3:0. Ein Handelfmeter sorgte für den 4:0-Endstand. Ein bitterer Abend könnte noch bitterer werden, wenn die ersten Diagnosen von Sasa Kalajdzic sich bestätigen oder noch verschlimmern. Mit dem Schlusspfiff hatte er sich in einem Zweikampf die Schulter ausgekugelt. Pellegrino Matarazzo fürchtete bereits erneut eine längere Ausfallzeit des Stürmers.

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