Demirovic verzweifelt an Schubert – Undav bewahrt den VfB spät vor der Verlängerung

Stuttgart steht nach dem 1:0 in Paderborn im Achtelfinale des Pokals

Beim VfB sollte nun jeder wissen, was auf dem Spiel steht. Nicht nur der Einzug in die nächste Pokalrunde, sondern auch das Selbstvertrauen wollten sich die Schwaben wieder zurückholen. Das funktionierte zu Beginn der Partie überhaupt nicht. Im Gegenteil, Paderborn hatte die Möglichkeiten und hatte die Räume das Spiel zu machen. Stuttgart kam erst sehr schleppend und langsam in die Partie. Nachdem Cruda, Bilal El Khannouss foulte und den Platzverweis erhielt, war man besser im Spiel. Die größte Chance hatte Maximilian Mittelstädt, als sein perfekter Schuss nur ans Lattenkreuz donnerte. Im zweiten Durchgang merkte man, dass der VfB einen Mann mehr auf dem Feld hatte, drückende Überlegenheit sah dennoch anders aus. Die Cannstatter taten sich noch immer schwer, doch die Chancendichte wurde höher. Deniz Undav setzte Ermedin Demirovic perfekt in Szene, der Stürmer scheiterte jedoch zweimal freistehend an Markus Schubert im Tor der Paderborner. Eine dritte hochkarätige Möglichkeit hatte Demirovic per Kopf, aber auch da war bei Schubert Endstation. Der VfB wollte die Verlängerung unbedingt vermeiden und drängte am Ende des Spiels auf die Führung. Chris Führich bediente schließlich in der Schlussminute Deniz Undav, der den Siegtreffer markierte. In der Nachspielzeit setzte der eingewechselte Dzenan Pejcinovic einen Ball neben das leere Tor. Für das Achtelfinale reichte der eine Treffer von Undav.

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