Matarazzo: Spieler dürfen sich ausleben – auch die „verspielte Gazelle“

Pellegrino Matarazzo will Statistiken ins Positive kippen

Der letzte Auswärtserfolg des VfB datiert von Ende September in Bielefeld, entsprechend hat der VfB schon lange keine zwei Spiele in Folge gewonnen. Stuttgart und sein Trainer Matarazzo will nicht nur diese Statistik ins Positive kippen. Ausschlaggebend für die guten Leistungen in der Mercedes-Benz Arena sind sicherlich die Fans im Rücken und der perfekte Rasen im Stadion, doch die Vorbereitung läuft sowohl für Heim- als auch für Auswärtsspiele identisch ab. Somit hat Matarazzo bei einem Auswärtsspiel, bei dem er den VfB bislang betreute, noch keine Erklärung für die Auswärtsschwäche. In Bochum wird es für den Coach wieder darauf ankommen gut zu verteidigen, was er in den letzten Spielen der ganzen Mannschaft attestiert hatte und die offensiven Qualitäten auf den Platz zu bringen. Er warnte indirekt vor der guten Offensive des VfL vor allem im heimischen Stadion. Bochum hat wie der VfB daheim 24 Tore erzielt.

Silas hat enormes Potential

Einer, der bei Pellegrino Matarazzo hoch im Kurs steht, soll der angesprochenen Offensive wohl auch in Bochum wieder die Durchschlagskraft bringen. Wamangituka stand zweimal in Folge in der Startelf und spielte 90 Minuten durch. Matarazzo beschreibt Silas Wamangituka als einen Spieler mit enormem Potential. „Er ist schnell, unsere Gazelle auf dem Platz, ist stark im eins gegen eins, manchmal noch etwas zu verspielt, aber er ist jung und bereit zu lernen.“ Nicht nur Wamangituka lässt Matarazzo vor allem in der Offensive auch gewisse Freiheiten. Der Trainer möchte nicht alles verbieten, seine Spieler dürfen Fehler machen. „Sie dürfen sich ausleben, besonders im Offensivdrittel, dürfen sie noch mehr Freiheiten haben“ Entscheidend sei für Matarazzo, welche Reaktionen auf die Fehler folgen. Er hofft am Montagabend erneut einen Schritt zu machen, dass die Fehler und die Verspieltheit wieder ein Stück weniger werden. Mit welchem Personal ließ er offen, Roberto Massimo wäre jedenfalls wieder einsatzbereit.