Fragenzeichen bei Karazor und Prömel – Spalt vor Startelfdebüt?
Der VfB empfängt am Samstag die Mannschaft der Stunde
Natürlich hätte Sebastian Hoeneß und sein Team auch gerne aus Istanbul etwas Zählbares mitgenommen, doch der Coach sieht bei seinen Jungs eine gute Einordnung der Spiele. Auch sieht er bei der Mannschaft eine Verbesserung der Art und Weise, wie man auftritt und versucht die Spiele in die richtige Richtung zu lenken. Für den Trainer gilt es, ruhig zu bleiben und dran zu bleiben, an den Leistungen die nach dem Gladbach-Spiel gezeigt wurden. Dennoch wird es für die kommende Partie gegen Bremen eine körperliche und mentale Topleistung brauchen, um die Mannschaft der Stunde, wie Sebastian Hoeneß den kommenden Gegner bezeichnet, schlagen zu können. Natürlich schaut in dem Fall jeder auf den Torjäger Niclas Füllkrug, der bisher in jedem Ligaspiel traf. Werder kann mit einer gewissen Konstanz punkten und hatte bisher acht Spieler in der Startelf, auf die Werder-Coach Thioune bauen konnte. Beim VfB musste aufgrund der vielen Spiele zwangsläufig rotiert werden. Nachdem Angelo Stiller noch nicht zur Verfügung steht, könnte es auch bei Atakan Karazor eng werden. Eine strukturelle Verletzung liegt nicht vor, dennoch ergaben die Bilder eine Einblutung. Auch bei Grischa Prömel steht ein Fragezeichen, wenn auch ein kleineres. So könnte der vielgelobte Yanik Spalt eine weitere Chance bekommen, sich zu zeigen. Sebastian Hoeneß sah einen abgezockten Auftritt des 19-Jährigen bei Galatasaray. Es hat gute Entscheidungen getroffen und eine gutes Timing in den Zweikämpfen bewiesen. Fällt zu Stiller auch Karazor und / oder Prömel aus, wird Spalt wohl einen Startelfplatz sicher haben.

