Mehr Chancen gegen die mangelnde Effektivität

Der VfB tritt am Samstag an der Bremer Brücke an

Nach der kleinen Niederlagen-Serie konnte der VfB, Trainer und Mannschaft zuletzt wieder ein wenig durchatmen. Im Pokal eine Runde weiter, in der Liga gab es im vergangenen Heimspiel wieder drei Punkte. Damit bleibt der VfB Jäger Nummer eins des Spitzenduos Hamburg und Bielefeld. Vor der Länderspielpause müssen die Schwaben zum Aufsteiger nach Osnabrück. Tim Walter möchte auch an der Bremer Brücke seiner Favoritenrolle wieder gerecht werden. Das Personal für die Abwehr hat Walter bereits gefunden. Holger Badstuber wird nach seiner Sperre wieder neben Kempf in der Innenverteidigung stehen, Gonzalo Castro wird seine neue Rolle als Linksverteidiger erneut ausfüllen. Den Angriff ließ Tim Walter allerdings offen. Viele Stürmer sind auf dem gleichen Fitnessstand, der ein oder andere hat im Training vielleicht die Nase vorn, so dass entscheidend sein wird, welche Fähigkeiten am Samstag gebraucht werden.

„Grundsätzlich bin ich mit der Ausbeute nicht zufrieden“

Diese Fähigkeiten sollten sich nach Möglichkeit auch in Tore auszahlen. Das Team von Tim Walter schießt ligaweit am häufigsten auf das gegnerische Tor, doch es fielen bislang nur zwanzig Treffer für den VfB. Bochum als Tabellensechzehnter hat bereits 23 Mal genetzt. Die Torausbeute der Schwaben lässt also zu Wünschen übrig. Tim Walter sieht da nur eine Lösung. Mehr Torchancen herausspielen, denn je mehr Chancen kreiert werden, desto höher die Wahrscheinlichkeit auch ein Tor zu erzielen. Für Tim Walter allerdings nicht nur ein Thema für den Sturm, sondern die bereits gute Zusammenarbeit des kompletten Teams kann noch verbessert werden. Gelingt dem VfB in Osnabrück der nächste Schritt, ist die Chance auf drei Punkte wieder entsprechend hoch.