Hitzlsperger schließt Ausverkauf aus und verrät warum er vorsichtig optimistisch in die neue Saison geht

Die Mannschaft soll zusammen bleiben

Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger sprach in der Sendung „SWR Sport“ davon, dass die aktuell sportliche Situation dem VfB hilft, frühzeitig die Weichen für die kommende Saison zu stellen. Der Weg junge Spieler heranzuführen soll auch weiterhin die Zukunft des Vereins bestimmen. Dabei führt er das jüngste Beispiel Luca Mack an, der aus der eigenen Jugend nun sein Bundesligadebüt feiern konnte und meinte, dass es nicht nur Käufe aus dem Ausland sein müssen, die den Sprung und die Weiterentwicklung schaffen. Für die kommende Saison ist Thomas Hitzlsperger „vorsichtig optimistisch“ auch wenn das zweite Jahr nach dem Aufstieg das gefährlichere ist, was der VfB vor wenigen Jahren ebenfalls erfahren musste, doch gerade die Erfahrung macht den VfB-Boss zuversichtlich. „Wir haben die Erfahrung, dass wenn man eine gute Saison spielt nach einem Aufstieg, dass nicht gleichbedeutend ist mir einer besseren Saison. Wir sind also gewarnt. Was mich zuversichtlich stimmt, dass die Konstellation die gleiche sein wird, Trainer und Sportdirektor bleiben. Versprechen kann man natürlich nichts, aber ich würde viel drauf setzen.“

Die EM könnte große Clubs noch mehr wecken

Dass einge VfB-Spieler in dieser Saison viel Aufmerksamkeit erzielt haben, weiß man mittlerweile. Thomas Hitzlsperger spricht davon, dass die Europameisterschaft ebenfalls nochmals Spieler ins Rampenlicht setzen könnte. Das Ziel formuliert er unabhängig von einem zweiten Investor klar, die Mannschaft soll zusammenbleiben und es muss kein Spieler verkauft werden, dennoch würde es dem VfB gut zu Gesicht stehen, mal wieder Transfererlöse zu erzielen. Er spricht von eins, zwei Spielern, eine genau Zahl wurde mit der sportlichen Leitung aber nicht besprochen. „Ich kann nur sagen es wird kein Ausverkauf geben, wie vielleicht manche Fans dies befürchten.“ Man darf also mit vielen aus der Stammelf auch in der neuen Saison wieder im Brustringtrikot rechnen.