Endo bleibt und wird vom Sportdirektor geadelt

Der VfB wird die Kaufoption bei Wataru Endo ziehen

Der japanische Nationalspieler war nach seiner Leihe vom belgischen VV St. Truiden von den meisten Fans bereits als Trainingspartner der etablieren VfB-Spieler angesehen. Er bekam keine Einsätze, war teils nicht mal im Kader. Das hatte Gründe, er kam im Sommer spät zur Mannschaft, hatte die Vorbereitung nicht mitgemacht und war ab und zu mit seiner Nationalmannschaft unterwegs. Schon unter Tim Walter war Endo in den letzten Spielen allerdings nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. Seine Zweikampfwerte sind gut, seine Passquoten noch besser. Er hat sich als feste Größe in der Mannschaft etabliert. Endo ist in der Defensive sowohl vor der Abwehr, als auch in der Verteidigung einsetzbar. Wo er besser aufgehoben ist, „darüber will ich gar nicht nachdenken“ sagte Sportdirektor Sven Mislintat. Er bestätigte am Rande des Spiels gegen Aue, dass der VfB die Kaufoption ziehen werde und den Spieler für rund 1,7 Mio. Euro fest verpflichten werde. „Wir wären ja blöd, wenn wir das nicht machen würden“ wird Mislintat bei den Stuttgarter Nachrichten zitiert. „Diese Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen, zumal sich Wataru bei uns sehr wohl fühlt.“ Der Sportdirektor holt allerdings noch weiter aus. Nachdem Endo wie erwähnt seine Anlaufzeit gebraucht hatte, sieht Sven Mislintat ihn bereits als Führungsspieler an. „Ganz egal, wo er spielt – er ist als Spieler und Person unheimlich wertvoll. Ich bin sehr froh, dass er da ist. Er ist ein stiller Leader.“ Mehr kann ein Spieler in so kurzer Zeit innerhalb eines Teams wohl kaum erreichen.