Willig setzt auf Doppel-D

Drei Startelfeinsätze in Folge für Anastasios Donis

Drei Spiele, zwei Siege für Nico Willig. Der VfB hat das Minimalziel erreicht und sich zumindest Platz 16 gesichert. Für viele Fans in den sozialen Netzwerken ist das noch immer kein Ziel, das es zu erreichen gilt, sondern nicht mehr als Schadensbegrenzung. Fakt ist jedoch, dass der VfB über diesen Weg die Klasse halten kann. Nach dem 0:6 in Augsburg hatte der Verein seinem ehemaligen Trainer Markus Weinzierl dies nicht mehr zugetraut und Nico Willig, den Trainer der erfolgreichen U19, bis Ende der Saison bei den Profis installiert. Bis jetzt geht die Vorgehensweise auf. Sechs von möglichen neun Punkten holten die Schwaben. Großen Anteil daran hatten Donis und Didavi. Beides Spieler, die aus unterschiedlichen Gründen in der laufenden Saison nicht oft an ihre Leistung heran kamen. Für Anastasios Donis gab es auch unter Korkut und Weinzierl immer wieder Einsatzchancen, die er allerdings zu selten für sich nutzen konnte. Unter Willig spielte er bislang zwar nie über die volle Distanz, stand aber dreimal in der Startelf und tat das was man von ihm sehen will. Gegen Gladbach gelang ihm das einzige Tor und damit der Siegtreffer, gegen Wolfburg bereitete er die Führung vor und schoss das vorentscheidene 2:0. „Er hat mir gesagt, dass er mir vertraut“ sagte Donis nach dem ersten Sieg unter Willig.

Didavi soll noch wichtige Rolle spielen

Der nächste „D“ nach Donis ist Didavi, bei dem es in der aktuellen Saison gar nicht läuft, wie er es sich selbst und es sich die Fans vorgestellt hatten. Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück, doch auch nachdem er nun seit Wochen fit ist, will es beim gebürtigen Nürtinger noch nicht so funktionieren. Nico Willig setzte zweimal in der Startelf auf ihn, gegen Gladbach und Berlin. „Wenn er zu weit von seiner eigenen Form entfernt wäre, hätte ich ihn nicht zweimal in die Startelf berufen“, meinte der Trainer vor dem Wolfsburg-Spiel. In der Startelf stand er im dritten Willig-Spiel nicht, konnte das Spiel am Ende aber entscheiden. Direkt nach seiner Einwechslung bereitete er das Tor von Donis vor und machte in der Schlussphase das dritte und letzte Tor selbst. „Er ist ein sehr sehr guter Fussballer, der offensive Impulse geben kann“ – der Trainer sprach es aus, das Spieler setzte es in die Tat um. „Er soll für uns noch ne wichtige Rolle spielen“. Noch drei Spiele haben die „D“s Zeit den Eindruck der letzten Spiele zu bestätigen und den VfB in Richtung Klassenerhalt zu schießen.