Wieder schnelles Gonzalez-Tor nach dem Seitenwechsel – VfB gewinnt Test gegen Basel

Zwei Halbzeiten – zwei Teams – 2:0 gegen Basel

Der VfB startete mit einem Sieg ins neue Jahrzehnt. Zwar war der Test in Marbella gegen Basel noch kein Pflichtspiel, aber dennoch konnte der VfB unter seinem neuen Trainer Pellegrino Matarzzo den ersten Erfolg feiern. Die Startaufstellung wurde in Halbzeit zwei komplett gewechselt. Der neue Coach wollte möglichst viele Spieler in Aktion sehen. In Halbzeit eins tat sich der VfB noch etwas schwer, man merkte allerdings die Veränderungen gegenüber dem Spielstil von Tim Walter. Der Ballbesitz steht nicht mehr an allererster Front. Dafür schalteten die Schwaben nach Balleroberung gut und schnell um. Im letzten Drittel fehlten dann aber noch die Ideen. Die Pässe in den Starfraum waren zu unpräzise. Mit dem Seitenwechsel durften dann andere ran. Keine fünf Minunten waren gespielt und es stand 1:0 für den VfB. Wieder war es der Mann, mit dem schnellsten Jokertor der zweiten Liga. Nicolas Gonzalez brachte die Stuttgarter in Führung. Hamadi Al Ghaddioui konnte nur wenige Augenblicke später das zweite Tor erzielen und mit dem Doppelschlag auch gleichzeitig den Endstand herstellen.

Erst Torschütze dann verletzt raus

Ein Patzer des von Liverpool zurückgekehrten Nathaniel Phillips, konnte Fabian Bredlow hervorragend klären. Klimowicz hatte kurz dem Abpfiff das dritte VfB-Tor auf dem Fuss, doch auch er scheiterte. Bitter für den VfB, Nicolas Gonzalez musste in der 70. Minute wegen eines Schlages ausgewechselt werden. Er konnte noch kurz weitermachen, somit ist die Hoffnung groß, dass die Verletzung nicht schlimmer ist, als es kurze Zeit aussah. Mit einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich musste Holger Badstuber das Trainingscamp bereits schon verlassen, nun kam die Diagnose, die ihn längere Zeit außer Gefecht setzen wird. Trainer Matarazzo war nach dem Spiel zufrieden: „Es war ein ordentliches Testspiel. Die Spieler haben umgesetzt, was wir vorgegeben haben. Natürlich gibt es auch noch einige Dinge zu verbessern, zum Beispiel haben wir den Gegner noch zu einfach das Spiel verlagern lassen. Die Struktur unseres Pressings war streckenweise gut, auch unsere Konterabsicherung hat funktioniert. Insgesamt gibt es natürlich noch viele Dinge, an denen wir arbeiten werden und wollen. Aber ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“