Warum Castro keinen Stellvertreter hat

Seit zwei Wochen ist Gonzalo Castro VfB-Kapitän

Dass Gonzalo Castro der neue VfB-Kapitän ist, sollte weiterreichend bekannt sein. Die Gründe hatte Pellegrino Matarazzo im Pressegespräch vor dem Pokalspiel in Rostock nochmals erklärt. Er ist der Meinung, dass Castro ein gutes Ansehen innerhalb der Mannschaft hat und ihm seine Kameraden zuhören, wenn er etwas sagt. Matarazzo hatte den Kapitän selbst bestimmt und nicht von der Mannschaft wählen lassen. Etwas scherzhaft begründete er diese Entscheidung, „wenn wir wählen lassen hätten, wäre er es vielleicht auch geworden, aber ich wollte das Risiko nicht eingehen.“ Einen offiziellen Stellvertreter hat der neue Kapitän allerdings nicht. Für Pellegrino Matarazzo gibt es mehrere Führungsspieler innerhalb des Teams. Sollte Castro nicht auf dem Platz stehen, wird es während der Saison daher wohl öfter einen Wechsel beim Amt des Kapitäns geben. „Je nach Gefühl welche Führungsart wir brauchen am dem Spieltag, der wird auch die Binde tragen.“ Es sollen mehrere Spieler ihre Führungsqualitäten auf und neben dem Platz ins Team bringen.