VfB verlängert sich mit dem 3:0 die Saison – Spiel so wechselhaft wie das Wetter

Stuttgart gewinnt 3:0 gegen Wolfsburg und spielt Relegation

Die Ausgangslage war klar. Ein Sieg und die Konkurrenz kann spielen wie sie möchte. Der Gegner hatte allerdings ebenfalls noch Ziele. Wolfsburg schielt nach Europa. Der VfB war gewarnt, doch von den Wölfen kam wenig. Stuttgart machte den Gegner selbst stark, in dem die Schwaben immer wieder leichtfertige Pässe spielten, die zum Kontern einluden. Doch so richtig gefährlich wurden die Angriffe des VfL nicht. Wolfsburg machte zu wenig, um für Europa zu spielen, doch auch der VfB kam in der ersten Halbzeit kaum zu Chancen, der Spielaufbau dauerte zu lange. Der plötzlich einsetzende Regen und die kurze Gewitterfront, ließ das Spiel nicht besser werden. Mit dem Halbzeitpfiff, führte Stuttgart dann ein wenig überraschend doch. Gonzalo Castros Schuss fand abgefälscht seinen Weg ins Tor

Daniel Didavi erwischte einen guten Tag

Zum zweiten Durchgang wechselte Nico Willig früh. Esswein musste Didavi Platz machen, der setzte sich über links durch und bediente Anastasios Donis. Das zweite Tor war der Auftakt zu einer besseren zweiten Halbzeit. Die Sonne lachte zwischendurch immer mal wieder auf den Cannstatter Rasen, ehe sie sich bis zum Schlusspfiff wieder verzog und der Regen erneut dominierte. Der VfB ließ sich davon aber nicht mehr leiten und zog sein Ding durch. Das dritte und alles entscheidende 3:0 besorgte Daniel Didavi selbst. Von Wolfsburg kam auch im zweiten Durchgang kaum mehr Gegenwehr oder vernünftige Angriffe. Es war ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften des VfB, insgesamt überwiegt, im Gegenteil zum Wetter, bei einem so deutlichen Sieg das Positive. Das letzte Spiel auf Schalke ist somit bedeutungslos geworden, könnte man meinen, doch der Torschütze zum 1:0 ist hat dazu eine andere Meinung: „Gegen Schalke geht es nun darum, im Rhythmus zu bleiben und nochmal alles zu geben.“ Danach ist für den VfB nicht Schluss, denn dann kommen die beiden entscheidenden Spiele gegen den Dritten der zweiten Liga.