Stuttgart klebt das Pech am Sprunggelenk

Drei Spieler sind bereits mit Verletzungen außer Gefecht

Das Training und die Vorbereitung auf die neue Saison läuft ganz nach Tim Walters Vorstellungen. In einem Zwischenfazit hatte er sein Team gelobt, dass die Inhalte gut erlernt werden, die er und sein Trainerteam sich vorstellen. Doch dem VfB klebt seit letzten Freitag das Pech ein wenig an den Stiefeln, genauer gesagt am Sprunggelenk. Mit Leon Dajaku fing es am Freitagabend beim Test in Backnang an. Er musste das Trainingslager in St. Gallen absagen. Beim 3:0-Testspielsieg konnte er nicht mehr weiterspielen und musste vorzeitig das Feld verlassen. In einer Stellungsnahme des Vereins hieß es, er bleibt in Stuttgart.

Sosa und Massimo reihen sich ein

Am Sonntag der nächste Schock für den VfB. Borna Sosa knickte im Training um, Diagnose: Außenband- und Kapselzerrung im Sprunggelenk sowie eine Mittelfußprellung. Er fällt die nächste Zeit aus, wie lange ist noch nicht klar. In St. Gallen wird er jedenfalls nicht mehr an den Ball treten. Nächster Tag, nächstes Pech. Mit Roberto Massimo trifft es den dritten Spieler innerhalb weniger Tage mit ähnlichen Problemen. Seine Diagnose: Anriss des mittleren Außenbandes im linken Sprunggelenk. Auch er wird mehrere Tage ausfallen und so Tim Walter nicht zur Verfügung stehen. Zum Glück sind die Verletzungen nicht überaus schwerwiegend, dennoch kann sie beim VfB eigentlich keiner gebrauchen. Der Trainer nicht und der Spieler natürlich ebenfalls nicht. Man kann nur schnelle Genesung wünschen und hoffen, dass die kommenden Tage ohne weitere Hiobsbotschaften aus St. Gallen über die Bühne gehen.