Stuttgart erzielt fünf Tore gegen Zürich – Al Ghaddioui mit Doppelpack

Der Auftakt in die Schweizer Woche gelingt

Nach dem 3:0 in Backnang am Freitag, ist der VfB am Samstagnachmittag in der Schweiz angekommen. Mit einem weiteren Testspiel startete das Team von Tim Walter ins zweite Trainingslager. Es ging gegen den Verein des ehemaligen VfB-Spielers Ludovic Magnin, der mit dem VfB auch Deutscher Meister im Jahr 2007 wurde. Der Schweizer Erstligist FC Zürich hatte eine kurze Anreise, rund 65 km waren es bis zum Spielort Uzwil, Stuttgart hielt kurz vor dem Einchecken ins Hotel nochmals den Bus an. Und es sollte sich lohnen. Der VfB war den Zürichern in allen Belangen überlegen. Sie hatten deutlich mehr Ballbesitz und gingen durch Mario Gomez auch in Führung. Ein Fehler von Keeper Bredlow bescherte den Ausgleich. Daniel Didavi konnte mit einem Foulelfmeter an Gonzalez wieder die Führung erzielen. Die wenigen Chancen, die Zürich hatte, nutzten sie. Mit einem 2:2 ging es in die Pause.

Stuttgart kombiniert sich zu weiteren Toren

Einige Wechsel gab es im zweiten Durchgang, doch es wurde nicht komplett durchgewechselt. Mit Hamadi Al Ghaddioui und vor allem mit Orel Mangala wurde noch mehr Zug zum Tor entwickelt. Stuttgart kombinierte sich durch die Reihen der Schweizer. Auch wenn nicht immer alles gelang, so blieben sie unermüdlich dran und wurden belohnt. Eine schöne Kombination vollendete Al Ghaddioui zur erneuten Führung. Auch diese sollte nicht lange Bestand haben. Wieder konnte Zürich ausgleichen. Kobel hielt zwar den Elfmeter, beim Nachschuss war er allerdings machtlos. Al Ghaddioui wollte sich mit dem Remis nicht zufrieden geben. Das 4:3 ging ebenfalls auf sein Konto. Den Schlusspunkt in Sachen Tore setzte Neuzugang Tanguy Coulibaly. 5:3 stand es nach 90 Minuten. Santiago Ascacibar und Pascal Stenzel spielten über die volle Distanz. Neuzugang Sasa Kalajdzic muss auf seinen Einsatz im VfB-Trikot noch warten. Tim Walter zeigte sich mit dem Testspiel zufrieden: „Wir wollen uns viele spielerische Lösungen erarbeiten. Obwohl die Spieler wegen des intensiven Trainings in den vergangenen Wochen müde sind, hat man davon heute schon einiges gesehen. Deshalb war es insgesamt ein guter Test zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung und ein guter Start in unser zweites Trainingslager.“