Sollte Walter gehen müssen wird schon erster Name eines Nachfolgers genannt

Tim Walter wird in den Medien erstmals in Frage gestellt

Dass ein Aufstiegsaspirant sich eigentlich keine fünf Niederlage in sieben Spielen erlauben kann, steht außer Frage und dennoch ist der VfB im Rennen um die begehrten Plätze noch mittendrin. Stuttgart steht aktuell auf Platz drei, das Minimalziel, doch so richtig zufrieden dürfte man am Ende der Saison damit wohl auch nicht sein. Mit dem größtem Etat und der zumindest auf dem Papier teuersten Mannschaft muss der direkte Wiederaufstieg das Ziel sein, dies wurde so auch vor der Saison erklärt und steht noch immer fest im Fokus. Doch nun wird nicht nur in den Medien die Frage gestellt, ob dies mit der aktuellen Besetzung auf der Trainerbank so ohne Probleme möglich sein wird. Auch der Sportdirektor Sven Mislintat übte im Kicker bereits erste Kritik an der ergebnislosen Spielweise: „Wir können nicht immer nur darüber reden, dass wir den Ball viel haben. Wir müssen die Ergebnisse machen – die zählen auch. Gegen Nürnberg setzten wir da an und versuchen die drei Punkte zu ziehen.“

Jan Siewert wird genannt

Unter den Fans in den sozialen Netzwerk ist Tim Walter schon länger nicht mehr der uneingeschränkte Trainer des Vertrauens. Die einen würden gerne erfolgreicheren Fussball sehen, die anderen mahnen zur Geduld. Tim Walter scheint also zu polarisieren. Der Kicker nennt ebenfalls weiter „atmosphärische Störungen“ bei den Schwaben zwischen der Führungsebene und dem Mann an der Seitenlinie. Gegen Karlsruhe soll bereits Jan Siewert, ehemaliger Trainer von Huddersfield Town auf der Tribüne gesessen haben. Zufall? Mislintat und Siewert haben jedenfalls bei Dortmund eine gemeinsame Vergangenheit vorzuweisen. Doch so weit sind die Planungen sicher noch nicht. Tim Walter sollte mit dem VfB allerdings möglichst Ergebnisse liefern, weitere Punktverluste wären sicher nicht zu seinem Vorteil.