Nach vier Monaten Pause ist Gomez wieder bereit für den VfB

Mario Gomez verkündet Karriereende

Es war sein letztes Spiel, nicht für den VfB, sondern generell im Profifussball. Der Applaus vor dem Stadion von einigen Fans, die trotz VfB-Warnung vor das Stadion kamen und auch vor dem Amici, wo der VfB am Abend feierte, galt Mario Gomez. Doch der Stürmer wollte den Beifall nicht für sich haben, sondern für die Mannschaft. „Der Applaus gilt nicht nur für mich, sondern er muss für die ganze Mannschaft gelten. Ich hab den Jungs gesagt, dass ich wahnsinng stolz bin, den schweren Weg gegangen zu sein.“ Nicht zum ersten Mal stellte sich Mario Gomez in den Dienst der Mannschaft und will keinen Sonderstatus, selbst nach der Karriere. Die letzte Trainingswoche konnte er genießen, da der Aufstieg bereits nach dem vorletzten Spieltag klar war. Doch er sagte auch, dass er der Mannschaft auf dem Rasen nicht mehr so helfen konnte, wie er wollte. „Es fiel mir von Tag zu Tag schwerer, mein Traum war es als Bundesligaspieler aufzuhören. Ich hab versucht, meine Erfahrung in der Kabine weiterzugeben.“ Gespräche was nach seine Zukunft betrifft, wollte Gomez vor Ablauf der Saison nicht führen, da erst das Ziel Aufstieg perfekt sein sollte.

VfB ist erster Ansprechpartner

„Mal schauen, ob es einen Vertrag für einen Bankdrücker gibt“ meinte Gomez scherzhaft in einem SWR-Interview vor dem Restraurant Amici. Für ihn gilt es nun erstmal abzuschalten und Zeit mit seiner Familie zu verbringen. „Ich hab den Jungs gesagt, sie können jederzeit anrufen, wenn sie eine Frage haben, aber nicht in den nächsten vier Monaten, die gehören mir und meiner Familie“. Welche Rolle er für sich nach dieser Zeit vorgesehen hat, konnte er noch nicht sagen. Er muss für sich erstmal herausfinden, was er vermissen wird und wo er sich sieht. Gespräche mit dem VfB gab es diesbezüglich wie erwähnt noch nicht. „Wenn Du als Spieler den Traum hast bei diesem Verein aufzuhören, ist klar dass dieser Verein dann der erste Ansprechpartner ist. Man muss das dann definieren, wie diese Rolle aussehen könnte.“ Es sieht also nicht so schlecht aus, dass der 34-Jährige den Schwaben, in welcher Funktion auch immer, weiter zur Verfügung stehen könnte.