Nach dem Derby ist vor dem Derby – VfB vor nächster badischer Hürde

Der VfB bereitet sich auf das Spiel in Sandhausen vor

Vor dem Derbysieg wackelten die Schwaben nach vier Niederlagen in fünf Spielen bedenklich, doch so ein Derbysieg kann Kräfte frei setzen. Kein Mensch redet mehr von den verlorenen Spielen, sondern nur noch vom 3:0 gegen den badischen Konkurrenten. Doch mit Baden sind die Württemberger noch nicht durch. Nach dem Heimsieg gegen den KSC, wartet nun das nächste Baden-Württembergische Derby. Viele würden nun sagen, es gibt nur ein Derby und das hat der VfB längst als Sieger verlassen. Das Spiel am kommenden Sonntag gegen Sandhausen ist und bleibt allerdings ebenfalls ein Ländle-Duell, wie auch immer man es nun bezeichnen mag. Für die Stuttgarter ging es nach dem Spielersatztraining und dem freien Tag, am Mittwochnachmittag in die Vorbereitung eben auf diese Spiel beim SV Sandhausen. Die Bilanz spricht für den VfB. Beim letzten Ausflug in die zweite Liga traf der VfB schon zweimal auf Sandhausen. Beide Spiele, sowohl auswärts, als auch das Heimspiel gingen jeweils knapp mit 2:1 an den VfB. Im Pokal steht das legendäre Pokalspiel mit einem 13:12 Elfmeterschießen in den Geschichtsbüchern, das Sandhausen eine Runde weiter brachte.

Drei Profis fehlten – vier Nachwuchskicker dabei

Beim intensiven Trainingsauftakt, bei dem es in der Spielform auf große Fussballtore und kleine Hockeytore ging, fehlten allerdings drei Profis, abgesehen von den Langzeitverletzten. Atakan Karazor war nicht dabei, genau wie der für drei Spiele gesperrte Kapitän, Marc Oliver Kempf. Außerdem fehlte der Torschütze zum 1:0 im Derby am vergangenen Sonntag, Philipp Förster. Sein Namensvetter, Philipp Klement trainierte hingeben wieder mit dem Team. Daniel Didavi arbeitete noch individuell. Für vier Nachwuchsstars hieß es außerdem hinein ins Training mit den Profis. Nick Bätzner, Florian Kleinhansl und Lilian Egloff sind bereits fester Bestandteil, wenn es darum geht, die jungen Spieler an die Lizenzmannschaft heranzuführen. Mit Nikos Zografakis ist ein im vergangenen Sommer neu zum VfB II gewechselter Spieler aus der zweiten Mannschaft bei Tim Walters Training mit von der Partie gewesen. Der Linksaußen stand in allen bisherigen 17 Oberligapartien auf dem Spielfeld, er konnte bereits fünf Tore erzielen und gab ebenso viele Assists. Nikos Zografakis, der von der Hertha kam, konnte sich schnell im Team von Paco Vaz etablieren. Nachdem zuletzt U19-Stürmer Benedict Hollerbach beim Profitraining reinschnupperte, durfte sich nun Zografakis zeigen.

Im Anschluss die Bildergalerie