Medien: Didavi will Karriere beim VfB beenden – Mislintat ist skeptisch

Didavis Vertrag läuft bis Sommer 2021

Daniel Didavi ist gerade wegen anderer Themen im Fokus der Berichterstattung, dazu hatte er sich am Mittwochmorgen über Instagram nochmals ausführlich geäußert. Er habe seine Meinung vertreten, aber er sei nie in eine rechte Ecke gerutscht, das würde schon der gesunde Menschverstand zeigen, da er selbst eine dunkle Hautfarbe hat und sein Vater eine Fussballmannschaft betreut, die aus Flüchtlingen besteht, die auch Daniel Didavi unterstützt. Auch wurde ihm bezüglich der Corona-Pandemie unterstellt, er würde zu den Verschwörungstheorien halten. Er betonte ausdrücklich, dass er sich an die Regeln, die vom VfB und letztlich von der DFL und den Ämtern vorgegeben werden, strickt hält. Sein Sportdirektor Sven Mislintat unterstützte den Mittelfeldregiseur der Schwaben in den Punkten. „Ich kenne Daniel gut genug, um sagen zu können: Es ist lächerlich, so etwas anzunehmen.“

Das sportliche rückt wieder in den Vordergrund

Von der Sportbild rücken nun im Zusammenhang mit Daniel Didavi wieder sportliche Themen in den Vordergrund. Darin heißt es, dass Didavi „seine Karriere bei seinem Heimatverein VfB Stuttgart liebend gern beenden“ würde. Ein Wechsel kommt für den gebürtigen Nürtinger also nicht mehr in Frage, es sei denn der VfB würde den Kontrakt, der bis zum Sommer 2021 Gültigkeit hat, nicht mehr verlängern. Daniel Didavi würde dann ein Wechsel ins Ausland vorziehen. Sven Mislintat und der VfB haben bezüglich einer Verlängerung des Arbeitspapiers noch keine Zeichen gesetzt. Im Bericht der Sportbild wird davon gesprochen, dass Sportdirektor Sven Mislintat aufgrund der Altersstruktur beim VfB, einer Vertragsverlängerung des dann 31-jährigen Didavi eher skeptisch gegegenüber steht. Möglich, dass sich der VfB die Dinge im Winter oder im kommenden Frühjahr nochmals genauer anschaut, sollte Daniel Didavi seine Leistungen der aktuellen Saison gegebenenfalls in der Bundesliga wiederholen.