Kritik oder Ansporn? Trainer Matarazzo gibt Einblick in den Leistungsstand von Klimowicz

Mannschaft hat guten Saisonabschluss verdient

Geht es nach Pellegrino Matarazzo ist sein Team am kommenden Spieltag wieder dran, erfolgreich zu sein. Es geht um Punkte, aber nicht mehr darum das Saisonziel zu erreichen, denn der Klassenerhalt ist dem VfB auch rechnerisch kaum mehr zu nehmen. Doch Matarazzo will in den letzten drei Saisonspielen, die mit dem Augsburg-Spiel am Freitagabend starten, mehr. Nachdem was die Mannschaft in dieser Saison investiert hat und wie der Zusammenhalt auf dem Platz und in der Kabine zu spüren ist, hat das Team „einfach einen guten Saisonabschluss verdient“ meinte der Coach in der Presserunde vor dem Spiel. Personell wird er erneut auf einige Spieler verzichten müssen. Gonzalez könnte eine Option für die kommende Woche werden, Castro und Cisse werden ebenfalls für Freitag nicht zur Verfügung stehen. Ahamada ist nach seiner Roten Karte gesperrt, für Mangala ist die Saison vorbei, er könnte bei einer möglichen Nominierung für die EM wieder einsatzbereit sein. Sorge macht Gregor Kobels Rücken. Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen.

Er hat keinen Grund sich zu verstecken, weil er viel kann

Ob Mateo Klimowicz zur Startelf gehören wird, ließ der Trainer noch offen. Allgemein gab er einen Einblick in die Welt des Offensivspielers und man konnte ein wenig Kritik an seiner Leistungsbereitschaft heraushören. Matarazzo sagte zwar allgemein, dass er von seinen Spielern in der Entwicklung auch die Bereitschaft sehen möchte, die Leistung abzurufen, wenn man das Gefühl hat, dass man diese bringen kann. Die Folge könnte eine negative Auswirkung auf das Selbstbewusstsein sein. Im Nachsatz meinte Matarazzo, dass dies vielleicht auch auf Klimowicz zutreffen könnte. Mateo Klimowicz hatte Spitzen in seiner Saison, doch zuletzt war er nicht so glücklich unterwegs. „Er muss lernen mit seinen Stärken umzugehen, zu verstehen wie stark er ist und den Mut haben seine Stärken auf den Platz zu bringen, aktiver sein und Verantwortung übernehmen. Er ist ein Spieler mit enormer Qualität und Potential. Ich hab kein Problem mit Fehlern, aber damit wenn sich ein Spieler versteckt. Er hat keinen Grund sich zu verstecken, weil er viel kann.“ Matarazzo sieht Klimowicz auf einem guten Weg mit viel Potential. War diese Einschätzung bei der Presserunde mehr Kritik oder mehr Ansporn für den 20-jährigen U21-Nationalspieler? Vielleicht darf er am Freitagabend eine Antwort auf dem Platz geben.