Kalajdzic: Werde mit der Mannschaft und dem System sehr viel Spaß haben

Der Stürmer äußert sich zum VfB, dem Spielsystem und zu sich selbst

Er war der Wunschspieler des VfB, mit der Unterschrift hatte es ein wenig gedauert, doch nun trainiert der Riese im Sturm in St. Gallen mit seinen neuen Teamkollegen. Er selbst sieht den Schritt von Österreich nach Deutschland als groß an, gleichzeitig hatte er „beim VfB einfach das beste Gefühl.“ Er hatte mit dem ehemaligen VfB-Spieler Grbic Kontakt, der ihm den VfB empfohlen hatte, doch den Ausschlag für Stuttgart war er selbst. „Ich habe gelernt, dass ich auf mein Gefühl hören sollte. Und das nicht nur im Fußball, sondern generell im Leben. Ich hoffe, dass mich mein Gefühl nicht täuscht.“

Ehrgeizig aber auch bodenständig

Auch wenn Sasa Kalajdzic weiß, dass er als Juwel in seinem Land und möglicherweise auch schon in Europa gilt, gibt er nicht viel auf diese Formulierungen. Bei der „Waiblinger Kreiszeitung“ sagte er, dass er „ehrgeizig“ sei, „möchte es aber bodenständig und Schritt für Schritt angehen.“ Er will sich Woche für Woche und Spiel für Spiel mehr Selbstvertrauen holen. Der Respekt vor seinen Sturmpartnern, vor allem vor Mario Gomez, ist vorhanden, aber auch die Vorfreude auf das volle Stadion und der Spaß mit seinen neuen Kollegen. „Ich möchte einfach Fußball spielen und Spaß haben. Und mit der Mannschaft und diesem System werde ich sehr viel Spaß haben.“ antworte er auf die Frage nach seiner Position, die er im Sturm sieht. Er ist allerdigs durchaus auch flexibel einsetzbar. „Ich bin eine Mischung aus Stürmer und Zehner.“ Mit diesen Meinungen und Ansichten wird der junge Österreicher sicher auch den Fans ihren Spaß bringen. Noch dazu, wenn er macht, für was ihn der VfB vorwiegend verpflichtet hat. „Ich sehe mich eher als Stürmer und will Tore schießen.“

Foto: Pressefoto Rudel