Insua: Lockruf aus der Heimat – Generationswechsel beim VfB? – das sind die Anzeichen

Bei einigen etablierten Kräften laufen die Verträge aus

Thomas Hitzlsperger konnte noch keine Aussage darüber treffen, was mit verdienten Spielern wie Christian Gentner, Andreas Beck und Dennis Aogo in der neuen Saison passieren wird. Die Verträge laufen aus, aber die Gespräche sind bis zur Entscheidung in der Bundesliga vertagt. Nach den Verpflichtungen der letzten Tage und der Rückkehrer aus Leihgeschäften, sieht der Plan der Schwaben wohl eher vor, die Verträge nicht zu verlängern. Mit Mangala und Karazor stehen in der kommenden Saison junge Spieler im Kader des VfB, die die Positionen von Gentner und Aogo einnehmen können. Aus Anfang 30, mach Anfang 20 würde das Motto dann lauten und der VfB würde die Mannschaft deutlich verjüngen. Im zentralen Mittelfeld könnte als etablierter Spieler Gonzalo Castro übrig bleiben, der erst mit der Rückrunde zu seiner Stärke gefunden hat. Er hat Vertrag bei 2021.

Argentinischer Club Estudiantes plant mit Insua

Auf den Außerverteidigerpositionen kamen mit Andreas Beck und Emiliano Insua in der laufenden Saison zwar hauptsächlich die erfahrenen Spieler zum Einsatz, doch auch hier bahnt sich ein Generationswechsel an. Borna Sosa scheint in den letzten Woche die Kurve bekommen zu haben und wird wohl in der kommenden Saison Emiliano Insua ersetzen können, vielleicht sogar müssen. Glaubt man argentinischen Medien bereitet Club Estudiantes de La Plata ein Angebot für Insua vor. Emiliano Insua betonte zwar immer wieder, dass er und seine Familie sich in Stuttgart wohlfühlen, dennoch könnte sich für ihn eine Chance ergeben, nochmals in der Heimat zu spielen. Werden die Transfergerüchte um Tim Leibold aus Nürnberg in die Tat umgesetzt, wäre Ersatz gefunden. Die rechte Abwehrseite könnte allerdings ein wenig zum Sorgenkind werden. Wird der Vertrag mit Andreas Beck nicht verlängert, müsste der VfB dringend nachlegen. Benjamin Pavard, der ebenfalls auf rechts spielen kann, verlässt den Verein. Pablo Maffeo, der ehemals angedachte Kronprinz für diese Position, wird nach aktuellem Stand beim VfB kein Bein mehr auf den Boden bekommen. Hier besteht also so oder so Handlungsbedarf für Sven Mislintat.