Immer maximaler Erfolg: Wollen gutes Spiel zeigen und eine Runde weiterkommen

Pellegrino Matarazzo schenkt Pokal nicht ab

Stuttgart ist seit dem Spiel in Hamburg mal wieder nicht der Favorit. Gegen Leverkusen erst recht nicht. Der Tabellenfünfte der Bundesliga scheint auf dem Papier eine Nummer zu groß für den Dritten der zweiten Liga zu sein, doch für den Trainer der Schwaben ist es nicht entscheidend, ob die Chancen groß oder klein sind. Sein Motto lautet, „wir wollen den maximalen Erfolg“. Der Aufstieg ist als Ziel bereits seit dem ersten Spieltag definiert, doch auch im Pokal will man ins Viertelfinale einziehen. Matarazzo will dabei die Schwächen der Werkself ausnutzen, sei es im risikobehafteten Spiel nach vorn oder bei Standards. Wer für die Startelf in Frage kommt, verriet der Coach nur teilweise. Fakt ist Fabian Bredlow wird im Tor stehen, unabhängig von der leichten Verletzung von Gregor Kobel. Jens Grahl wird dabei auf der Bank sitzen. Wie er den Ausfall von Marc Oliver Kempf kompensieren möchte, ließ er sich nicht entlocken. Ein Einsatz von Maxime Awoudja oder Antonis Aidonis ist genauso wahrscheinlich, wie die Variante mit Pascal Stenzel, so wie er im Spiel gegen St. Pauli wechselte. Dass Gonzalo Castro in die Kette, ob Vierer- oder Dreierkette gezogen wird, ist eher unwahrscheinlich. Matarazzo sieht den Routinier im Mittelfeld. Generell möchte er eine schlagkräftige Truppe auf den Platz stellen, mit dem Hintergrund auch auf die Belastungssteuerung zu achten.