Im Gegensatz zu den Profis kann die Zweite den Halbzeit-Rückstand drehen

Stuttgart gewinnt 3:2 gegen Ravensburg

Wie am Freitag in der zweiten Liga bei den Profis sahen die 300 Zuschauer zwei unterschiedliche Spielhälften. Beim Anblick aufs Spielfeld auf dem VfB-Trainingsgelände konnte man auch fast meinen, es wäre eine Kopie vom Freitagabend. Stuttgart im gewohnt weißen Trikot mit dem roten Brustring, die Gäste im neongelben Outfit, sehr ähnlich dem der Wiesbadener. Der Ablauf, zumindest im ersten Durchgang war dann ebenfalls ähnlich, der VfB fängt zwei Tore und lief dem Rückstand hinterher. Chancen konnten sie sich kaum herausspielen, obwohl mit Klimowicz, Massimo und Awoudja gleich drei Profis aus dem Kader von Tim Walter in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln sollten. „Ich war mit dem Auftreten und der Körperspannung in der ersten Hälfte überhaupt nicht einverstanden. Das Tempo und das Leben hat gefehlt. Durch den Doppelwechsel haben wir Mentalität und Leben auf den Platz gebracht.“ so fasste Trainer Paco Vaz die ersten 45 Minuten zusammen. Bätzner und Koep kamen ins Spiel. Am Freitag in der zweiten Liga verhinderten fünf Alutreffer zumindest einen Punkt, am Sonntagnachmittag reichten fünf Minuten, um das Spiel komplett zu drehen. Maxime Awoudja traf per Kopf zum Anschlusstreffer, wenige Zeigerumdrehungen später sorgte ein Eigentor für den Ausgleich und Mateo Klimowicz durfte sich nach weiteren zwei Minuten über den 3:2 Siegtreffer freuen. Die Stuttgarter „drehen das Spiel in fünf Minuten. Danach sind wir kompakt gestanden und haben nichts mehr zugelassen.“ Paco Vaz war im Gegensatz zur ersten Halbzeit mit der zweiten Hälfte zufrieden. Durch den Sieg springt die U21 auf den zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit den Stadtrivalen aus Degerloch und Pforzheim. Göppingen führt die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung an.

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