Hoffnung auf Comeback der Stamm-Dreierkette und Stürmer-Rückkehr – Ex-Nationalkeeper als Zaungast

Kempf, Mavropanos und Marmoush sind auf dem Rasen

Auch am Tag nach dem 1:0-Testspielsieg gegen Zürich, wurde am VfB-Clubzentrum gearbeitet. Viele Zweikämpfe oder Torschüsse waren allerdings nicht zu sehen. Die Startelf vom Testspiel lief eine Strecke am Neckar entlang, bis auf Alexis Tibidi, der einsam seine Runden um den Platz zog. Für die vier Youngster um Torschütze Alou Kuol, Matej Maglica, Lukas Laupheimer und Luca Bazzoli ging es ebenfalls in eine Laufeinheit, gespickt mit Sprints, die Performancecoach Oliver Bartlett immer wieder einbaute. Silas Katompa Mvumpa absolvierte eine individuelle Einheit mit Erik Thommy. Waldemar Anton spielte gegen den FC Zürich wieder auf seiner angestammten zentralen Position in der Abwehr. Hiroki Ito spielte links, Pascal Stenzel durfte rechts ran. Zumindest zwei Personalien könnten sich gegen Dortmund in der Dreierkette ändern. Dinos Mavropanos arbeitet nach seinem Muskelfaserriss bereits seit Beginn der Woche mit und ohne Ball individuell. Marc Oliver Kempf war am vergangenen Montag noch nicht auf dem Rasen, am Donnerstagfrüh war er aber wieder am Start. Zu Beginn der Einheit war er mit Matthias Schiffers und den Kollegen Marmoush, Al Ghaddioui und Didavi am Ball, ehe er eine weitere Einheit mit Martin Franz absolvierte. Eine Rückkehr zur Stammformation in der Dreierkette scheint also im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund nicht ausgeschlossen zu sein. Noch haben die Spieler über eine Woche Zeit. Eine Rückkehr ins Mannschaftstraining in der kommenden Woche ist natürlich Voraussetzung für ein Comeback. Das gleiche gilt für den Stürmer Omar Marmoush, der laut Stuttgarter Nachrichten ebenfalls schon einige Tage an seiner Rückkehr arbeitet. Man darf gespannt sein, wen Pellegrino Matarazzo ab Montag wieder im Teamtraining begrüßen kann. Randnotiz: Rene Adler, der ehemalige Nationalkeeper (12 Länderspiele für Deutschland) in seiner aktiven Zeit in Diensten des HSV, Bayer Leverkusen und Mainz 05, war am Donnerstagfrüh als Zaungast beim Training der Schwaben. Er unterhielt sich einige Zeit mit Philipp Klement und Psychologe Dino Poimann. Der Hintergrund, warum Adler zu Gast war, ist noch nicht bekannt.

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