Die Spielweise in der Bundesliga könnte dem VfB-Kader zugutekommen

Sven Mislintat schaut bereits in die neue Saison

Beim VfB-Sportdirektor herrscht große Zuversicht, dass sein Team am kommenden Sonntag den Aufstieg endgültig klar machen wird und schaut daher bereits in die neue Saison eine Klasse höher. Das Ziel des VfB wird und kann es nur sein, den Klassenerhalt zu erreichen. Sven Mislintat möchte dieses Ziel wohl weitestgehend mit seinem aktuellen Kader angehen. Im Interview mit der Sportbild sagte er: „Wir haben sehr viel Potenzial im Kader, dass wir uns schon jetzt gut gerüstet sehen für die nächste Saison. Wir vertrauen unserer Mannschaft, sie kann und wird sich weiterentwickeln.“ In der Tat hat Stuttgart eine junge und hungrige Truppe, die ihr Potential allerdings erst in den letzten Wochen auch in Spielfreude und Überzeugung in sich selbst, umgesetzt hatte. Der furiose Schlussakt erlaubte es den Schwaben erst, bereits am vorletzten Spieltag so gut wie sicher für die erste Liga planen zu können. Elf Tore trennen den VfB vom 1. FC Heidenheim, die nach normalem Ermessen nicht mehr aufgeholt werden können.

Mislintat hoffe auf mehr Räume in der Bundesliga

Zuversichtlich, dass sein Kader in Liga eins den schöneren und damit wohl auch erfolgreicheren Fussball spielen könnte, als in den letzten Monaten in der zweiten Liga, macht Mislintat die Tatsache, dass die Erstligisten nicht so tief stehen werden, wie beinahe alle Teams, gegen die man in der jüngsten Vergangenheit antrat. „Wir haben uns in offenen Partien in der zweiten Liga leichter getan. Wenn wir in der ersten Liga Räume bekommen, haben wir Spieler im Kader, denen dies zugutekommt.“ Vor allem im Spiel gegen Nürnberg, die ebenfalls dringend Punkte gebraucht hätten und sich mit einem Remis nicht zufrieden geben wollten, sah man dass der Club auch nach vorne agierte. Es entstanden automatisch Lücken, die die schnellen Spieler wie Silas Wamangituka und Nicolas Gonzalez nutzen konnten. Auch Roberto Massimo oder Darko Churlinov kommt diese Spielweise eher entgegen, so dass der VfB sich wohl nur punktuell verstärken wird, wenn er seine aktuelle Mannschaft im Gros zusammenhalten kann.