Didavi Doppelpack – Gomez setzt Schlusspunkt – Silas macht Alarm

Stuttgart gewinnt 3:0 gegen Aue

Es bleibt auch nach dem vierten Aufeinandertreffen der beiden Teams in einem Pflichtspiel so, dass Erzgebirge Aue noch kein Tor gegen den VfB schießen konnte. Nach 3:0 und 4:0 in der Saison 2016/17, dem mageren 0:0 im Hinspiel, fährt Stuttgart im Heimspiel am Samstagnachmittag ein weiteres souveränen 3:0 ein. Zu Beginn taten sich die Stuttgarter schwer, gegen die tiefstehenden Spieler aus Aue, doch nach 20 Minuten kam der VfB immer besser ins Spiel. Nach einer Ecke köpfte Nathaniel Phillips den Ball in die Mitte, wo Daniel Didavi an den Ball kam und das Spielgerät über die Linie beförderte. Eine bittere Pille musste der VfB in Form der Auswechslung von Nicolas Gonzalez hinnehmen. Er konnte nach einem Schlag nicht mehr weitermachen, hatte zuvor bereits seine fünfte gelbe Karte gesehen und ist somit für das Spiel in Bochum gesperrt. Für den Argentinier kam Philipp Förster ins Spiel, der von Matarazzo eine Pause bekam, nun aber doch ran musste. Er machte es besser als die letzten Spiele zuvor. Seine gefühlvolle Flanke fand erneut in Daniel Didavi einen Abnehmer. Wunderbarer Drehschuss zum 2:0. Mit dem Ergebnis wurden die Seiten getauscht.

Stuttgart schaukelt den Sieg souverän nach Hause

Nach der Pause nahm der VfB einen Gang raus, Aue stellte sich weiter tief in die eigene Hälfte. Stuttgart ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen, dabei boten sich immer wieder Lücken, vor allem auf der rechten Seite über Silas Wamangituka, der immer wieder gute Einzelaktionen hatte. Man merkte den Schwaben an, dass sie nicht mehr zwingend ein Tor brauchten. Für den gelungenen Schlusspunkt in der letzten Minute sorgte dennoch Mario Gomez, nachdem er wenige Minuten zuvor in Keeper Männel mit einem Reflex seinen Meister gefunden hatte. Förster legte den Ball auf Hamadi Al Ghaddioui, der zurück in die Mitte auf Gomez legte – 3:0. Der Deckel war drauf, das Ergebnis dem Spielverlauf auch in der Höhe gerecht. Aue bäumte sich in Halbzeit zwei nur kurz auf, weil der VfB in der ein oder anderen Situation zu nachlässig war, am Ende war der Sieg für den VfB nie gefährdet. Als Lohn dürfen die Spieler am Sonntag die Beine hochlegen. Trainer Matarazzo gab frei.