Der VfB war mindestens ebenbürtig mit dem Sieger Rapid Wien

Am Ende belegte der VfB Platz 3 beim JuniorCup

Die 30. Auflage des prestigeträchtigen Turniers in Sindelfingen hat einen würdigen Sieger mit Rapid Wien gefunden, doch auch der VfB hätte den Titel in diesem Jahr mehr als verdient. In der regulären Spielzeit kassierten die Schwaben gerade einmal drei Tore und alle drei im ersten Spiel. Warum VfB-Keeper Sebastian Hornung mit dieser Quote von sechs Spielen in Folge ohne Gegentor nicht zum Keeper des Turniers gewählt wurde, war am Ende ein wenig verwunderlich. Der Leipziger Torhüter kassierte die Trophäe ein. Der wertvollste Spieler war einmal mehr Jusuf Demir vom Sieger Rapid Wien. Im Halbfinale vergaben die Schwaben gegen RB Leipzig zu viele Möglichkeiten, sie waren das bessere Team und hätten das Finale verdient, doch nach 18 Minuten stand es 0:0. Ausgerechnet der spätere Torschützenkönig David Hummel vergab seinen 9-Meter. So blieb für den VfB nur das kleine Finale. Gegen die Glasgow Rangers gab es nochmals ein torreiches 3:0 zum Abschluss des Turniers für Stuttgart. Der VfB stand damit auf dem Treppchen und durfte sich vom Glaspalast für den dritten Platz feiern lassen. Wien bezwang Leipzig im Endspiel deutlich mit 4:0 und nahm den Pokal mit in die österreichische Hauptstadt. Bei Fupa fasste Trainer Nico Willig zusammen: „Wenn Du top spielst, willst Du auch ins Finale. Es tut weh, dass wir da nicht dabei sind, ich glaube wir hätten es uns verdient.“

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