Der Trainer kann den Sperren des Topscorer-Duos auch was Positives abgewinnen

Der VfB trifft in der Englischen Woche auf Bielefeld

Stuttgart jubelt, denn es steht wieder ein Auswärtsspiel an. Zum Abschluss der Hinrunde geht es zum Mitaufsteiger Bielefeld. Der VfB ist das beste Auswärtsteam der Liga. Alles als ein klarer Sieg wäre eine Enttäuschung, natürlich sieht das der Trainer keineswegs so. Er erkennt beim Gegner eine Mannschaft, gegen die es schwer ist, Tore zu erzielen. Die Ergebnisse waren zuletzt eng und Bielefeld hat es nach anfänglichen Schwierigkeiten nun auch über den Strich geschafft. Trainer Pellegrino Matarazzo sieht sich und sein Team nicht zum Siegen verpflichtet, aber der VfB will wie in jedem Spiel alles daran setzen, um wieder erfolgreich zu sein. Dabei wird der Coach auf die Dienste von Silas Wamangituka und Nicolas Gonzalez verzichten müssen, beide erhielten die fünfte gelbe Karte. In seine Karten wollte sich Matarazzo allerdings nicht schauen lassen, wen er nun als Ersatz in die Startelf rückt.

Viele haben es schon längst verdient

Dass ein Spieler aus der Jugend in den Kader kommt, schloß er aus, da sein Kader groß genug sei und es Jungs gäbe, die einen Platz auf dem Aufstellungsbogen schon längst verdient haben. Namen nannte er nicht. Er könnte vielleicht aber Momo Cissé und Naouirou Ahamada meinen. Ahamada stand zuletzt einige Male bei der U21 in der Startelf. Natürlich schmerzt der Ausfall der Topscorer, doch Matarazzo gewinnt dem auch etwas Positives ab. „Ich freue mich, dass andere Spieler die Chance haben sich zu zeigen. Die Elf, die auf dem Platz stehen und die die eingewechselt werden, werden ein gutes Spiel machen.“