Der leichte Nieselregen passt zur Stimmung

Der VfB trainiert am Tag nach dem Remis

So recht einordnen wollte und konnte das 1:1 keiner. Direkt nach dem Abpfiff war unter den Akteuren eine ähnliche Tonlage zu hören. Keeper Gregor Kobel meinte: „Wir haben das Momentum nach der Führung nicht mitgenommen. Da müssen wir künftig unser Spiel von Anfang bis zum Ende durchziehen.“ Pascal Stenzel gab zu Protokoll, dass man den Punkt mitnehmen und weitermachen muss. „Dieses Unentschieden ist kein Beinbruch.“ Auch bei der Szene eben mit Pascal Stenzel, die zum Ausgleich führte, waren sich weder Trainer, noch Gonzalo Castro und der „Gefoulte“ selbst einig. „In der Szene beim Ausgleich beschwert sich keiner, wenn Foul gepiffen wird, aber ich kann auch die Meinung verstehen, dass man es nicht pfeifen muss.“ Castro spricht ebenfalls von einer 50:50 Entscheidung, das Tor zählte aber und der VfB weiß deswegen mit dem Remis nicht so richtig etwas anzufangen. Es ist ein klassischer Fall von weder Fisch noch Fleisch. So war auch die Stimmung am Tag nach dem Spiel. Grauer Himmel, ein wenig ungemütlich, immer wieder ganz wenige leichte Tropfen, die das Kontrolldisplay der Kamera trafen. Ein Platzregen war es bei weitem nicht, eitel Sonnenschein sieht allerdings auch anders aus. Das Training mit den Spielern, die nicht oder nur wenig zum Einsatz kamen wurde gespickt mit Juniorenspielern, die am Wochenende das gleiche Schicksal ereilte. Bätzner, Mack, Zografakis und Aidonis konnten mit ihrem 0:0 gegen Villingen auch nicht ganz so viel anfangen. So bleibt ihnen nur nach vorne zu schauen und die nächsten Spiele besser anzugehen. Keeper Kobel fasste es treffend zusammen: „Wir haben nun zwei schwere Auswärtsspiele vor der Brust, aber haben weiter alles in der eigenen Hand.“ Eins davon, gegen Kiel, wird aufgrund des Coronavirus als Geisterspiel ausgetragen werden, das Spiel bei Wehen Wiesbaden steht diesbezüglich noch auf der Kippe.

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