Coulibaly: Immer volle Pulle – das liegt mir.

Der 18-Jährige sucht beim VfB eine neue Herausforderung

„Ich hätte auch in Paris bleiben können. PSG wollte mich halten“, sagte der Neuzugang des VfB in einer Presserunde bevor es am Nachmittag mit den neuen Kollegen wieder auf den Trainingsplatz in St. Gallen ging. Doch er wollte den Wechsel, er wollte eine neue Herausforderung, abgesehen davon, dass es für ihn bei der Startruppe von Thomas Tuchel schwer geworden wäre, sich einen Platz bei den Profis zu ergattern. Nachdem er vor wenigen Tagen die letzte Abiturprüfung in Paris bestanden hat, will er mit dem Lernen nicht aufhören. Er will sich vom Jugendspieler zum Profi entwickeln und er will die Sprache möglichst schnell lernen. Ein paar Wörter deutsch hat er schon drauf, doch Orel Mangala ist auf dem Platz stets in seinem Umfeld, um zu übersetzen. Bei VfBTV sagte er, dass er Tim Walter sehr gut versteht, allerdings nur auf der emotionalen Ebene, die Sprache und das nächste Interview auf deutsch will er so schnell wie möglich lernen.

Will es beim VfB so machen wie Pavard – weitere Vorbilder Robinho und Ronaldo

Die Intensität im Training ist für ihn eine andere, wie im Juniorenbereich bei PSG, doch er setzt sich das Ziel „im Training alles, das Maximale, zu geben, um zu spielen.“ Seine Vorbilder aus Kindheitstagen, die bei dem 18-Jährigen ja noch nicht allzulange her sind, sind Robinho und Cristiano Ronaldo. Bei Ronaldo gefällt Tanguy Coulibaly vor allem die Einstellung. „Er arbeitet immer volle Pulle. Das liegt mir.“ Ein weiteres Vorbild hat den VfB erst vor wenigen Wochen verlassen. Als französischer Fussballer hatte er die Karriere von Benjamin Pavard verfolgt, der innerhalb kurzer Zeit beim VfB zum Nationalspieler und letztlich auch Weltmeister mit Frankreich wurde. „Warum sollte mir das nicht auch gelingen?“