Bittere Niederlage für den VfB im Finale – Knackpunkt war die Rote Karte

Die U19 des VfB hat das Finale um die Deutsche Meisterschaft verloren

Die Mannschaft kann trotz der aktuellen Enttäuschung stolz auf sich sein, was sie mit der süddeutschen Meisterschaft und mit dem Pokalsieg geleistet hat. Diese Worte von Daniel Teufel nach dem Spiel deuten daraufhin, dass der VfB das historische Double verpasst hatte. Der Rahmen im großen Finale passte. Sonne, ausverkauftes Haus in der mechatronic-Arena und jede Menge Motivation bei den Spielern. Kaum war das Spiel angepfiffen, stand es auch bereits 1:0 für den VfB. Antonis Aidonis drückte den Ball über die Linie. Der BVB schlug allerdings schnell zurück. Stuttgart hatte das Spiel aber im Griff, immer wieder ging es schnell nach vorne. BVB-Trainer Benjamin Hoffmann sah in der ersten Halbzeit seine Mannschaft phasenweise an die Wand gespielt. Leon Dajaku und Lilian Egloff besorgten die Tore zwei und drei für die Schwaben. Nach Halbzeit eins sah der VfB wie der große Sieger aus.

Luca Mack muss vom Platz, BVB dreht das Spiel

Bei 30 Grad und mehr auf dem Rasen, wurde die zweite Halbzeit zur Hitzeschlacht. Für den VfB umso mehr, als der Schiedsrichter Kapitän Luca Mack nach einer Notbremse mit Rot vom Platz schickte. 40 Minuten mit zehn Mann wurde Stuttgart zum Verhängnis. Dortmund witterte seine Chance und kam immer besser in die Partie, kam erst zum Anschluss, dann zum Ausgleich und schoss sich zur Führung. Die Maschine rollte unaufhaltsam, der VfB konnte nichts mehr entgegensetzen. Das 5:3 war nur noch Formsache, der VfB wollte den Ausgleich und warf samt Keeper alles nach vorn. „Mit elf Mann wäre es für Dortmund schwer gewesen“ sagte Daniel Teufel auf der Pressekonferenz und konnte zumindest noch eine positive Sache abgewinnen indem er meinte dass die Jungs gelernt hätten, dass so ein Ereignis wie eine Rote Karte, ein Spiel auch komplett drehen kann. Bittere Lehrstunde in einem Finale.