Bekommt der VfB frischen Wind durch den „Neuzugang“?

Erik Thommy feierte nach seiner Verletzung sein Comeback

Nach der Euphorie der guten Spiele und der ordentlichen Punkteausbeute, herrscht nach der zweiter Auswärtsniederlage in Folge ein wenig Tristesse in der Mercedesstrasse in Cannstatt. Das Spiel in Freiburg war zwar wieder eine deutliche Steigerung gegenüber dem in Bielefeld, doch die letzte Lockerheit, die zuletzt gepaart mit Fokus auf das Wesentliche vorhanden war, blieb auch im Schwarzwaldstadion aus. Bei den Gegentoren patzte teils die Defensive, in der Offensive war der letzte Wille dieses Mal nicht vorhanden. Eine Einwechslung machte jedoch Hoffnung. Erik Thommy hätte der Man of the Match werden können. Sein Schuss landete kurz vor dem Abpfiff noch am Pfosten. Außerdem brachte er neuen Schwung auf die Außenbahn, konnte die Bälle gut fest machen und für den ein oder anderen guten Moment sorgen und das obwohl er mit Nachspielzeit nur rund zehn Minuten auf dem Feld stand. Am Sonntagmorgen war er mit seinen Kollegen, die nicht oder nur wenig zum Einsatz kamen auf dem Rasen. Man spürte aus den zehn Minuten sollen in Zukunft mehr werden. Nach seiner Rückkehr aus Düsseldorf gilt er als Neuzugang, doch erst recht nach seiner Verletzung am Ellbogen, die ihn für die Hinrunde lahm legte. Es war sein erster Einsatz in der Bundesliga für den VfB, nachdem er die Woche zuvor bei der U21 gespielt hatte. Er könnte in den kommenden Spielen der Spieler sein, der die Lockerheit und Unbekümmertheit ins Spiel von Pellegrino Matarazzo zurückbringt. Im Training außerdem sehr auffällig war Roberto Massimo, der vor allem in der Umschaltübung viel investierte und überzeugen konnte.

Bildergalerie Training 24.01.21