Pavard verteidigt selbstbewusst seine Nominierung: Ich war gut

Der VfB-Verteidiger ist in Deutschland und vor allem in Stuttgart bekannt für sein starkes Spiel, in Frankreich kennen ihn noch wenige

Für viele französische Fussballfans war die Berufung von Benjamin Pavard in den WM-Kader wohl eher eine Überraschung. Am Montag machte er erst sein viertes Länderspiel. Über 90 Minuten durfte er nur beim Test gegen Russland ran. Sein Durchbruch in die Spitze der besten Verteidiger hatte er nicht beim OSC Lille, sondern beim VfB. Verständlich, dass so manch ein Landsmann des 22-Jährigen, seine Stärken nicht einschätzen kann, da er ihn auf dem Niveau noch nie spielen gesehen hat.

Bei Lille waren seine Einsätze eher sporadisch und mittlerweile auch zwei Jahre her. Beim VfB absolvierte Pavard alle 34 Bundesligaspiele und ist aus dem VfB-Spiel nicht mehr wegzudenken. Dass er eine überragende Saison gespielt hat und seine Nominierung zur WM völlig verdient ist, weiß der junge Franzose recht genau. In einem Interview des französischen Magazins "So foot" beruhigte er die Fans und meinte selbstbewusst: "Die Schwierigkeit ist, dass ich weniger sichtbar bin. Wenn die Leute meine Spiele gesehen hätten, hätten sie gesehen, dass ich gut war." Nicht umsonst stand er zum Rookie der Bundesligasaison zur Wahl und war immer wieder in zahlreichen Elf der Spieltage verschiedener Medien zu finden. Zudem ist er flexibel in der Defensive einsatzbar, seine Passquote über die komplette Saison hinweg lag bei 87 Prozent. Stuttgart weiß, was es an Benjamin Pavard hat, Frankreich wird es eventuell während der WM kennen lernen.

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