Bewegendes Jahr mit Wasen-Highlight

Es wurde viel diskutiert, es gab einige richtungsweisende Einscheidungen und es gab eine Mega-Party

Das Jahr 2017 geht dem Ende entgegen, natürlich auch für den VfB Stuttgart. Das Jahr hatte so einiges zu bieten für die Fans und für den Verein / die Aktiengesellschaft. Nach dem Aufstieg wurde nach vielen Diskussionen durch Mehrheitsbeschluss der Mitglieder die Lizenzspielerabteilung aus dem Gesamtverein in eine AG abgespalten. Millionenbeträge sind geflossen und sollen in Zukunft noch fließen. Zu Beginn des Jahres 2017 befand sich Stuttgart allerdings noch eine klasse tiefer. Der direkte Wiederaufstieg war alles andere als ein Selbstläufer.

Mit einigen Last-Minute-Entscheidungen konnten die Schwaben noch den ein oder anderen Punkt holen. Am Ende durfte man den Fans zunächst im Stadion, dann auf dem Wasen, die Meisterschale der zweiten Liga präsentieren. Hannes Wolf, sein Trainerteam und die teils mit jungen Talenten gespickte Mannschaft, brachten den VfB wieder dort hin, wo er in den Augen aller VfB-Fans und vieler Fussballfans in Deutschland auch hingehört. Der 21. Mai 2017 war sportlich und emotional sicher der Tag des Jahres für die Schwaben. Spieler und Fans feierten gegen Würzburg das Meisterstück mit anschließendem Platzsturm und vielen Bildern, die so schnell keinem aus dem Kopf gehen werden. Im Anschluss gab es eine Party auf dem Cannstatter Wasen mit den Fantastischen Vier, die bereits zehn Jahre zuvor bei der Meisterfeier auf dem Schlossplatz einheizten. Konstanz gab es auf der Trainerbank. Hannes Wolf und Miguel Moreira waren das komplette Jahr 2017 hauptverantwortlich an der Seitenlinie. Ein Fakt, der beim VfB die letzten Jahre nicht selbstverständlich ist. Beim Sportvorstand sah dies allerdings anders aus. Nachdem Jan Schindelmeiser mit Pavard, Asano, Mané und Co. einige eher unbekannte junge Spieler zum VfB holte, die zu Leistungsträgern wurden und den Mut hatte mit Hannes Wolf ebenfalls einen bis dato unbekannten Trainer in den Profibereich zu befördern, waren die Ziele mit dem Vorstand nicht mehr vereinbar, so zumindest die offizielle Version. Mit Michael Reschke wurde ein Kenner der Szene, der bislang eher im Hintergrund arbeitete, zum Vorstand Sport. Er setzte bei seinen Verpflichtungen eher auf Erfahrung, mit Holger Badstuber, Dennis Aogo, Andreas Beck und zum Ende des Jahres mit Mario Gomez, holte er teils alte Bekannte zurück an den Neckar. In der ersten Halbserie nach dem Aufstieg gab es vor eigenem Publikum tolle Siege, auswärts und generell zum Ende des Fussballjahres blieben die Punkte aus. Die Ausgangsposition für die Rückrunde und den Start ins neue Jahr ist nicht die schlechteste, doch mit Sicherheit auch alles andere als ein Ruhekissen. So wird auch 2018 sicher wieder ein bewegendes Jahr.

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