Korkut legt los: Erst Leisetreter dann Lautsprecher

Der neue Trainer des VfB hat mit der Mannschaft die Arbeit aufgenommen. Die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Wolfsburg hat unter neuen Vorzeichen begonnen.

In den sozialen Medien zog nach Bekanntgabe des neuen Cheftrainers durch den VfB, ein regelrechter Ta(y)ifun durchs Internet. Die Fans waren teils heftig erbost über die Verpflichtung. Die meiste Kritik bekam dabei nicht mal so sehr der neue Trainer zu spüren, sondern die, die ihn verpflichtet hatten. Gebt dem Coach eine Chance, waren noch die positiven Argumente pro Tayfun Korkut. Mitgliedschaften und Dauerkarten wurden zurückgegeben respektive die Androhung der Aktionen.

Da aktuell die Bagger auf dem Trainingsgelände wüten, wurde das erste Training ins Robert-Schlienz-Stadion verlegt. Der Ort, an dem er bereits mit der U19 des VfB seine Spiele absolvierte. Auch Ilija Aracic war drei Jahre lang als U19-Coach tätig und kehrte nun als Co-Trainer der Profis zurück zu den Schwaben. Steven Cherundolo wird der zweite Co von Korkut, der beim Auftakttraining allerdings noch fehlte. Ebenso nicht im Training war der angeschlagene Holger Badstuber, Ebenezer Ofori und Anastasios Donis. Trotz der vielen Kritik, wollten sich geschätzt über 200 Trainingsgäste vom neuen Trainerteam selbst ein Bild machen. Korkut überließ die ersten Einheiten Matthias Schiffers und Ilija Aracic. Er schaute sich die Übungen der Jungs erstmal ein wenig teilnahmslos an, tigerte von einem Platz zum anderen. In der Schlusseinheit der rund 70 minütigen Trainingseinheit, nahm er das Heft dann selbst in die Hand, dirigierte und kommentierte lautstark die temporeichen Spielzüge seiner neuen Mannschaft. Zu Beginn wurde noch viel gelacht, am Ende gab er der Truppe für ein paar Minuten die Sporen. Die Zeit bis Wolfsburg läuft.

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