Warum das erwartete Spiel am Ende doch ein wenig Hoffnung macht


27. Januar 2019 - 18:14 Uhr




Der VfB verliert erwartungsgemäß in München mit 1:4 und kann doch was mitnehmen

Markus Weinzierl musste wie befürchtet auf Timo Baumgartl verzichten, doch sein Vertreter, der Neuzugang Ozan Kabak machte ein unaufgeregtes Bundesligadebüt. In der Spitze verzichtete der Trainer auf Mario Gomez und brachte dafür mit Nicolas Gonzalez und Anastasios Donis als Doppelspitze in der 4-4-2 Formation. Den Start verschliefen die Jungs aus Cannstatt komplett. Nach nicht einmal fünf Minuten stand es 1:0 für die Bayern, doch der VfB hielt sich an die taktischen Vorgaben und stellte sich nicht nur hinten rein. Mit dem sehenswerten 1:1-Ausgleich durch Anastasios Donis und der Rießenchance zur Führung ebenfalls durch den Mann mit der Nummer 11, ging es nicht unverdient in die Pause

Am Ende waren die Bayern zu stark


Die Abwehr war einmal mehr die Achilliesferse der Stuttgarter. Was im ersten Durchgang mit ein wenig Glück noch gelang, war in Halbzeit zwei nicht mehr zu verhindern. Kimmich zog ab, Gentner hielt den Fuss dazwischen, 2:1. Doch der VfB wollte sich damit nicht zufrieden geben. Gonzalez hatte die große Chance auf den erneuten Ausgleich, doch wie gegen Schalke scheiterte er am Pfosten. Im Gegenzug gab es Elfmeter für München, den Lewandowski ebenfalls an den Pfosten setzte. Nach gut 70 Minuten war das Spiel dann aber gelaufen. Zieler konnte einen Eckball nicht konsequent wegfausten, das 3:1. Lewandowski machte es bei 4:1 dann richtig stark. Der VfB hat das Spiel am Ende sicherlich einen Tick zu hoch verloren und gegen, in der zweiten Halbzeit starke Bayern, am Ende zu viele Fehler gemacht. Dennoch hatten die Stuttgarter über weite Strecken ein besseres Spiel abgeliefert, als eine Woche zuvor gegen Mainz. Die Formation im 4-4-2 und mit zwei schnellen Stürmern könnte eine Variante für die nächsten wichtigen Partien gegen Freiburg und Düsseldorf sein, in denen der VfB nach zwei Niederlagen zum Rückrundenauftakt zwingend punkten muss.


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