Es lief so einiges schief - erste Anzeichen für T-Frage?

Nachdem es auswärts bislang nur zu einem Punkt gereicht hatte, nehmen nun auch die Gegner in Stuttgart die Punkte mit. Stuttgart verliert 0:2 gegen Königsblau in der Mercedes-Benz Arena.

Hannes Wolf wirbelte auf so manch einer Position die Mannschaft durcheinander. Gleich auf vier Positionen wechselte der Trainer gegenüber dem schwachen Spiel in Mainz. Santiago Ascacibar war seit gefühlt einer Ewigkeit nicht in der Startelf, für ihn spielte Dzenis Burnic. Badstuber musste verletzungsbedingt passen und Akolo rutschte für Donis ins Team. Außerdem stand der 19-jährige Neuzugang Jacob Bruun Larsen von Beginn an auf dem Feld. Dessen Arbeitstag war nach einer Hälfte des Spiels bereits zu Ende.

Sein Debüt ging etwas schief, er verursachte den Elfmeter zum 0:2 ein wenig unglücklich und ins Spiel fand er nach wenig Trainingseinheiten mit dem Team ebenfalls nicht. Anastasios Donis machte seine Sache in der zweiten Halbzeit sehr ordentlich. Ein wenig schief ging auch die Einwechslung von Santiago Ascacibar, auf den Hannes Wolf dann doch nicht verzichten wollte. Auf der Anzeigetafel wurde zwar seine Rückennummer eingeblendet, doch sein Vorgänger im Trikot mit der Nummer 6, Jean Zimmer, war zu sehen. Wenn dies, das einzige gewesen wäre, was im Spiel gegen die Knappen schief lief, wäre es für alle Beteiligten kein Problem gewesen. Doch die erste Halbzeit ging komplett in die Hose. Die erste richtig gute Torchance hatte Mario Gomez nach 45 plus 1 Minuten, als ein Schalker Feldspieler seinen Kopfball von der Linie kratzte. Wolf korrigierte seine Startelf in der Halbzeit offensiv. Donis und Ginczek kamen und mit ihnen, vor allem mit Donis kam der Schwung nach vorne. Nach 0:2 Rückstand durch einen Kopfball von Naldo und dem besagten Elfmeter, war die Aufgabe nicht leicht, Mario Gomez sprach davon, dass Schalke teils nicht zum Atmen kam. Optisch mag das gut ausgesehen haben, der VfB hatte einiges an Ballbesitz, weil sich S04 weit zurück zog. Die zwingenden Torchancen blieben den Schwaben allerdings verwehrt. So wurden nach dem Spiel die ersten Stimmen nach der Trainerfrage lauter. Michael Reschke schloss auf die Frage nach den getrennten Wegen des VfB und Wolf, dies "im Moment komplett aus". Hannes Wolf machte sich nach dem Spiel keine Gedanken um seine Person, sondern um den VfB. Für einige deutet sich da ein Endspiel für Wolf in Wolfsburg an.

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