So gelingt dem VfB in der Schicksalswoche der Sprung über den Strich


25. Februar 2019 - 18:57 Uhr




Hätte, wäre, wenn - die Rechenspiele für den nächsten Spieltag

Im nächsten Heimspiel gegen Hannover entscheidet sich sicher noch nicht der Kampf gegen den Abstieg, doch es ist das Spiel Relegation gegen den direkten Abstieg. 16 gegen 17 und damit die Chance für den VfB sich ein Stück abzusetzen. Wo Chancen sind, sind auch immer Gefahren. Nimmt Hannover die drei Punkte aus dem Schwabenland mit, schieben sich die Niedersachsen am VfB vorbei und Stuttgart steht plötzlich nicht mehr auf dem mittlerweile fast schon festzementierten Relegationsplatz, sondern eine Treppe weiter unten. Man würde es gleichzeitig aus der Hand geben, sich aus eigener Kraft direkt zu retten.

Der Trend macht mut


Mit einem Heimerfolg, den ersten im Jahr 2019, würde man sich nicht nur nach unten hin Luft verschaffen, sondern hätte auch nach mehreren Spieltagen wieder die Möglichkeit Platz 15 zu erobern. Aus dem vergangenen Spieltag ging der VfB als Minisieger im Abstiegskampf hervor. Der VfB legte am Freitag mit einem Punktgewinn in Bremen vor, der Rest der Viererbande aus Augsburg, Hannover und Nürnberg verlor. Außerdem schöpfen die Stuttgart auch mit ihrer verbesserten Spielweise wieder Mut. Am kommenden Spieltag müssen die Augsburger im Freitagsspiel in Vorleistung. Gegen den aktuellen Tabellenführer Dortmund und mit dem 1:5 aus Freiburg im Gepäck spricht in diesem Duell nicht sehr viel für die Fuggerstädter. Nürnberg hatte es allerdings am vorletzten Spieltag gezeigt, wie man einen Punkt gegen den BVB ergattern kann. Aufgrund des besseren Torverhältnisses würde Augsburg mit einem Remis vor dem VfB bleiben. Gelingt dem Tabellenführer aber der Sieg bei den bayrischen Schwaben, können die württembergischen Schwaben mit einem Erfolg ihrerseits einen Platz klettern und mit dem Sprung über den Strich die Abstiegsränge verlassen.


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