Ein 4:1 am letzten Spieltag lag schon vor einem Jahr im Trend

Der 21. Mai 2017 wird allen VfB-Fans für immer in Erinnerung bleiben. Genau vor einem Jahr feierte Stuttgart den Wiederaufstieg durch ein 4:1 gegen Würzburg. Ein Jahr später beendet der VfB mit einem 4:1 in München die Saison.

Wir schreiben den 21. Mai 2018. Zeit, nach einem emotionalen Fussballjahr, noch einmal zurückzublicken. Genau vor 365 Tagen schrieb der VfB Geschichte. Die Ausgangssituation vor dem letzten Spieltag war klar. Stuttgart und Hannover trennten nur vier Tore. Braunschweig auf Platz drei hatte nur noch theoretische Chancen den VfB am Aufstieg zu hindern. Die Meisterschale der zweiten Liga stand in den Katakomben der Mercedes-Benz Arena bereit für den VfB. Doch es musste gegen Würzburg zur Sicherheit ein Sieg her.

Dass Hannover gegen Sandhausen am Ende nur ein Remis holen würde, war zu Beginn der Spiele ja noch nicht klar. Das Stadion war selbstverständlich restlos ausverkauft. Die Menschenmenge auf dem Wasen war eine Stunde vor dem Anpfiff noch überschaubar, dennoch waren aber auch hier bereits Tausende in Weiß-Rot, die keine Karte mehr bekommen hatten, um auf den großen Leinwänden das Spiel zu schauen. Das Wetter war genau wie heute, ein herrlicher Frühsommertag, die Temperaturen waren noch ein wenig höher. So stieg bis zum Anstoß nicht nur die Stimmung, sondern auch der Schweiß auf der Stirn. 15:30 Uhr, Schiedsrichter Patrick Ittrich bat zum letzten Tanz für die Schwaben in der zweiten Liga. Davon waren zu dem Zeitpunkt zumindest alle überzeugt und sie sollten recht behalten. Nach 32 Minuten packte Matthias Zimmermann die Keule aus und erzielte einen wunderschönen Treffer, a la Thomas Hitzlsperger knapp 10 Jahre zuvor. Die Mengen im Stadion und auf dem Wasen setzten zum erstem Jubeln an. Es sollte nicht der Letzte bleiben. Nach 45 Minuten war Stuttgart als Meister aufgestiegen. Der zweite Durchgang und die Stunden danach sollten noch emotionaler werden. Nach knapp einer Stunde erzielte der Torschützenkönig Simon Terodde das 2:0. Die kurzen Zweifel nach dem Anschlusstreffer wurden zwei Minuten später erneut durch Terodde wieder in Jubel gewandelt. Mit dem 4:1 kurz vor dem Ende durch Daniel Ginczek war das Spiel gegen Würzburg entschieden und damit auch die Saison und die Meisterschaft. Ein Jahr später gelang dem VfB ebenfalls im letzten Spiel der Saison ein 4:1 gegen eine bayrische Mannschaft eine Kategorie höher. Vor einem Jahr mit einem 4:1 Sieg Meister geworden, vor wenigen Tagen den Meister 4:1 besiegt. Gefeiert wurde dieses Jahr und letztes Jahr, wobei die Party 2017 ein wenig größer ausfiel. Für die Fans im Stadion gab es kein Halten mehr, der Rasen der Mercedes-Benz Arena war nach dem Platzsturm nicht mehr zu sehen. Auch auf dem Wasen war die Stimmung granios. Die lange Wartezeit bis die Mannschaft endlich die Bühne betrat, wurde von den Fantastischen Vier überbrückt. Auch hier wiederholte sich Geschichte. Fast auf den Tag 10 Jahre zuvor rockten sie bei der Meisterfeier auf dem Schlossplatz die Menschenmassen. Meisterspieler wie Timo Hildebrand oder Cacau sorgten ordentlich für Stimmung unter den wartenden Anhängern. Der letzte Jubelsturm des Tages brandete auf, als Kapitän Gentner, der Erfolgstrainer Hannes Wolf und das komplette Team die Bühne betraten. Die Dämmerung hatte bereits über Cannstatt eingesetzt, um so stimmungsvoller war die Feier zwischen Fans und Mannschaft. Ein Tag den kein VfB-Fan so schnell vergessen wird.

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