Borna Sosas kurze aber eindrucksvolle Kampfansage


17. Dezember 2018 - 10:48 Uhr




Er war lange Zeit außer Gefecht. Gegen Berlin wurde er in der 86. Minute eingewechselt und brachte nochmals Schwung.

Dass Borna Sosa tatsächlich erst ab der 86. Minute im Heimspiel gegen Berlin auf dem Rasen stand, kann man kaum glauben. Gefühlt hatte der 20-jährige kroatische U21-Nationalspieler sehr viel mehr Aktionen, als man es in den knapp acht Minuten, die Nachspielzeit eingerechnet, vermuten könnte. Er kam für Chadrac Akolo ins Spiel, Emiliano Insua blieb auf dem Feld. Sosa beackerte folglich die linke Außenbahn und er knüpfte da an, wo er vor seiner Verletzung, die er sich bei seiner Auswahlmannschaft zugezogen hatte, aufgehört hat.

Sosa hatte das dritte Tor auf dem Fuss


Die Hinrunde schien für Borna Sosa schon gelaufen. Anfang letzter Woche meldete er sich dann aber im Spielersatztraining zurück. Er absolvierte anfangs nur Teile des Mannschaftstrainings und trainierte in der Folge individuell. Gegen Berlin reichte es für den 18er Kader und für den Kurzeinsatz bei dem Sosa in der Berliner Schlussoffensive nochmals ordentlich für Entlastung sorgen konnte. Er war nach dem langen Ausfall sofort in der Partie. Kurz nach seiner Einswechslung bekam er den Ball im Strafraum, ließ gleich drei Hertha-Spieler aussteigen und scheiterte am Ende am Schlussmann. Es hätte die endgültige Entscheidung sein können. Seine zweite Offensivaktion konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, der Pfiff des Schiedsrichters bleib allerdings aus. Ob er in den letzten beiden Spielen der Hinrunde mehr Einsatzzeit bekommt, bleibt noch offen. Er ist jedenfalls wieder bereit anzugreifen und stellt eine echte Alternative für Markus Weinzierl dar.


Zurück