Wolf schlägt seine Borussia - Brekalo erzielt erstes Bundesligator

Eine klasse zweite Halbzeit löste eine unterdurchschnittliche erste Halbzeit ab. Der VfB schlägt den kriselnden Rießen aus Dortmund mit 2:1 und macht weiter Boden gut.

Christian Gentner war als Kapitän zurück auf dem Rasen. In den Sondertrikots führte er die Mannschaft auf den Platz. Sein Comeback war eine solide Leistung. Dem VfB wurde der Einstieg ins Spiel leicht gemacht. Bartra und Bürki verschätzten sich mit einer Rückgabe, Chadrac Akolo profitierte und schob den Ball ins leere Tor. Stuttgart griff in der Folge früh an und ließ den BVB nicht ins Spiel kommen. Doch nach gut 20 Minuten war Dortmund dann doch dran.

Beim VfB klappte nicht mehr viel, sie überließen den Gästen das Spiel und hatten kaum noch Zugriff. Die Schwarz-Gelben fuhren einen Angriff nach dem anderen. Stuttgart hatte teils das Quäntchen Glück, dass die 100% igen Chancen eher die Ausnahme waren. Die Nachspielzeit der ersten Hälfte war bereits verstrichen, da verschuldete Benjamin Pavard einen Handelfmeter. Ron-Robert Zieler konnte den Schuss von Andre Schürrle halten, es war sein erster gehaltener Elfmeter in der Bundesliga, doch die Dortmunder reagierten schneller, der Nachschuss saß und war gleichzeitig der Pausenpfiff. Kurz vor dem Ende der Halbzeit musste Daniel Ginczek mit Adduktorenproblemen raus, Asano kam für ihn ins Spiel. Zur zweiten Halbzeit kam Brekalo für Akolo, der ebenfalls angeschlagen in der Kabine bleiben musste. Der Wechsel sollte sich allerdings sofort bezahlt machen. Super Pass in den Lauf des kroatischen U21-Nationalspielers, der in dieser sein drittes Tor erzielte. Zwei in der Länderspielwoche und das wichtigste für den Verein, zugleich sein erstes Tor in der Bundesliga. Feine Einzelleistung mit ein wenig Glück hinein ins Tor. Stuttgart führte und verdiente sich diese Führung mit der zweiten Halbzeit. Es wurde wie zu Beginn der Partie, frühzeitig attaktiert, das Rezept gegen die spielstarken Dortmunder. Sie waren aus dem Spiel, der VfB hingegen hatte Möglichkeiten durch Konter den Sack früher zuzumachen. Am Ende blieb es beim 2:1 Erfolg. Hannes Wolf traf zum ersten Mal auf seinen ehemaligen Arbeitgeber, mit dem wie er sagte, er sich noch stark verbunden fühlt. Doch die Freude beim Schlusspfiff, als der Trainer den Platz stürmte, um seine Spieler zu umarmen, zeigte, dass aktuell der VfB für ihn sein Verein ist. Die Heimspielbilanz für 2017 ist weiter in Takt. Es war insgesamt der 500. Heimsieg in der Bundesliga. Die nächsten beiden Spiele werden aber in Hannover und in Bremen stattfinden.

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