Immer noch mehr Reschke-Kritiker


12. Oktober 2018 - 13:12 Uhr




Es ist nun knapp eine Woche her, als Michael Reschke seinem damaligen Trainer Tayfun Korkut bewusst mit einer Notlüge den Rücken gestärkt hatte

Wenn Vereinsverantwortlichen in einer Krise die T-Frage gestellt wird, kommt selten eine deutliche Antwort, dass der Übungsleiter zur Diskussion steht. Nach einem verlorenen Spiel wird dem Trainer meist der Rücken gestärkt. Man geht davon aus, dass Herr X gegen den nächsten Gegner auf der Trainerbank sitzen wird. Auch Michael Reschke hat es so ähnlich formuliert, aber eben nur so ähnlich. Er war sich sicher, dass Korkut nicht in Frage gestellt wird. Dabei war bei Aussage des Satzes schon klar, dass eben doch eine Krisensitzung ansteht. Reschkes Argument warum er bewusst geflunkert hatte, war dass bei positivem Ausgang für Korkut, der Trainer dennoch beschädigt gewesen wäre.

Neururer, Hitzfeld und der Rest der Liga sind empört


In der Folge gab es jede Menge Kritik von allen Seiten. BDFL-Präsident Lutz Hangartner meinte, dass es mit seriösem Fussball nichts zu tun haben würde. Ottmar Hitzfeld, der zweimalige Champions League Sieger mit Dortmund und Bayern, sprach von fehlendem Respekt und schlechtem Stil. Der neuste Kommentar stammt von Kulttrainer Peter Neururer, der von einer Dreistigkeit und vom Allerletzten spricht, was Michael Reschke mit seiner Aussage tat. Einen derartigen Sturm, wie ihn der VfB-Sportvorstand nun ausgelöst hatte, gab es in der Form noch nicht. Man wird in nächster Zeit bei anderen Verantwortlichen wohl genau hinhören, wie sie etwas formulieren.


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