Michael Reschke hat in seinem ersten Jahr viel bewegt

Der Sportvorstand Michael Reschke ist heute auf den Tag genau ein Jahr beim VfB unter Vertrag. Seine bisherige Bilanz lässt sich sehen.

Die Transferfrist war mitten im Gange, als Michael Reschke am 11. August 2017, wenige Tage früher als geplant, zu den Schwaben wechselte. Sein erster Spieler, den er vorstellte war Holger Badstuber, auch wenn er den Transfer im Grunde nicht zu verantworten hatte. Sein Vorgänger Jan Schindelmeiser war in dem Fall noch der Initiator. Die Zeit lief Reschke davon, die großen Deals waren zu Beginn seiner Amtszeit nicht mehr zu erwarten. Und doch zauberte er mit Santiago Ascacibar noch einen Spieler aus dem Hut, der schon früh nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken war.

Mit Andreas Beck holte der Sportvorstand am Deadline Day noch einen verlorenen Sohn und viel Erfahrung zurück. Die Wintertransferperiode sollte dann die erste komplette Phase werden, in der sich der Sportvorstand beweisen konnte und seine Bilanz ist positiv. Mit Mario Gomez machte Reschke dort weiter, wo er mit Andreas Beck aufgehört hatte. Doch nicht nur bei bewährten Kräften zeigte der Sportvorstand eine feine Nase, sondern auch bei Spielern, die bis dato noch niemand auf dem Zettel hatte. Erik Thommy soll das beste Beispiel dafür sein. Auch für die kommende Saison sind spannende Einkäufe frühzeitig getätigt worden. Erfahrung mit Castro und Didavi, als auch Talent mit Gonzalez, Maffeo, Sosa und Kopacz sind dabei. Ob die Neuverpflichtungen einschlagen, lässt sich bislang nur in Testspielen erahnen. Michael Reschke machte bislang nicht nur bei den neuen Spielern eine gute Figur, auch wurden Verträge mit Leistungsträgern verlängert. Insua bleibt zwei Jahre. Ascacibars Vertrag wurde vorzeitig verlängert. Nicht zu vergessen, die Verpflichtung von Trainer Tayfun Korkut, die zuerst von vielen Fans skeptisch gesehen wurde. Doch Reschke sollte auch damit aktuell ein gutes Händchen bewiesen haben. Die letzte Rückrunde spricht Bände. Was Michael Reschke allerdings ebenfalls auszeichnet ist, dass er weiß, dass diese Dinge nur im Team zu realisieren sind. Er lobt bei jeder Gelegenheit den Staff des VfB und die gute Zusammenarbeit. Er bricht sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn er seinen Vorgänger Schindelmeiser für dessen Leistungen lobend erwähnt, die den VfB in eine entsprechend gute Position gebracht haben. Mit fremden Federn schmückt er sich wahrlich nicht. Zu seinem einjährigen Dienstjubiläum lässt sich durchaus ein sehr positives Fazit seiner Arbeit ziehen. Sein Vertrag läuft noch drei Jahre und das ohne Klausel, die dem VfB erlauben würde, ihn bei Misserfolg ohne Abfindung zu feuern. Diese wurde erst kürzlich entfernt.

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