Stimmt die Aufgabenverteilung zwischen Trainer und Sportchef?


08. November 2018 - 18:06 Uhr




Michael Reschke soll einen kleinen Teil der Halbzeitansprache gehalten haben

In der Pressekonferenz vor dem Spiel in Nürnberg kam die Spekulation der Stuttgarter Nachrichten zur Sprache, wonach der Sportchef Michael Reschke einen Teil der Kabinenansprache in der Halbzeit gegen Hoffenheim gehalten haben soll. Für Markus Weinzierl wird in das Thema zu viel hineininterpretiert und zu viel spekuliert, wie er auf die Frage erwiderte. Er bestätigte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Trainerstab und dem Sportvorstand und gab zu Protokoll, dass es für ihn selbstverständlich wäre, dass ein Sportchef das Recht dazu habe, etwas zu sagen, wann immer er es für richtig hält.

Normal spricht da der Trainer


Im konkreten Fall soll der Sportvorstand in der Halbzeit, noch vor dem Trainer, das ein oder andere Wort an die Mannschaft gerichtet haben. Für Markus Weinzierl gibt es keine Reihenfolge der Redezeit und auch dass Michael Reschke etwas an die Mannschaft gerichtet hat, sei für ihn kein Problem, da die Verantwortung bei beiden liegt. In einem Nebensatz sprach der Coach allerdings auch davon, dass dies normal die Aufgabe des Trainers sei. In Hoffenheim hatten die ohnehin nur wenigen Worte von Seiten des Sportchefs, den Trainer allerdings nicht weiter gestört. Ein normaler Vorgang bei Proficlubs? Eine kleine Lappalie ohne weitere Bedeutung? Oder erste Anzeichen von Hierachieverschiebungen?


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