Von Beginn bis zum Schlusspfiff gab es keine Zweifel am VfB-Sieg


03. März 2019 - 20:16 Uhr




Kabak legt in Halbzeit eins vor, Zuber macht den Deckel drauf

Wer in Führung geht, hat einen riesen Vorteil, das waren die Worte von Markus Weinzierl in der Pressekonferenz vor dem wichtigen Spiel gegen Hannover und er sollte Recht behalten. Mario Gomez eröffnete den Torreigen in der vierten Minute. Die frühe Führung für den VfB war da. Auch wenn Mario Gomez mit diesem Treffer, seinem 77. für die Schwaben immer näher an Jürgen Klinsmann heranrückt, er sollte am Ende nicht der Mann des Tages werden. Sein Dosenöffner war sicher wichtig, doch er wird es verschmerzen können, dass der junge Ozan Kabak mit seinen ersten beiden Bundesligatoren ihm die Show gestohlen hat. Zweimal Eckball von Gonzalo Castro, zweimal Kopfball, zweimal Tor für den 18-jährigen Innenverteidiger und Neuzugang aus Istanbul. So stand es zur Pause bereits 3:0 für den VfB.

Steven Zuber: Vier Tore in den letzten drei Spielen


Nach dem Seitenwechsel legten die Schwaben einen niedrigeren Gang ein und ließen Hannover ein wenig mehr Platz, es reichte für die Niedersachsen zwar zum Anschlusstreffer, aber der VfB zog die Zügel sofort wieder an und beherrschte das Spiel nach Belieben, Hannover atmete nur einmal kurz durch, der Rest war Stuttgarter Dominanz. So kam Steven Zuber zu seinem dritten und vierten Tor im dritten Spiel in Folge. Wieder war es eine Ecke von Gonzalo Castro, wieder war Ozan Kabak mit dem Kopf zur Stelle, dieses legte er den Ball nach hinten, Zubers Schuss landete abgefälscht im Tor. Den Schlusspunkt konnte der eingewechselte Christian Gentner setzen, er legte den Ball im Strafraum zurück und Steven Zuber war erneut zur Stelle. Der VfB zeigt im Kellerduell, dass er die klar bessere Mannschaft ist. Die Tuchfühlung zu Augsburg ist noch immer da, auch an den FC Schalke kommt man immer näher. Zu den direkten Abstiegsplätzen hat Stuttgart nun fünf Punkte Vorsprung.


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