Wolf: Welt bricht nicht zusammen, wenn kein Verteidiger mehr kommt

Der VfB hat in der Winterpause mit Sama, Sunjic und Heise drei defensive Spieler abgegeben, obwohl man in der Hinrunde nicht immer eine sattelfeste Abwehr sah.

Sicherlich lässt sich die löchrige Hintermannschaft der Hinrunde in der zweiten Liga nicht mehr mit der, der vergangenen Saison vergleichen, als man mit 75 Gegentoren die mit Abstand schlechteste Abwehr der Liga vorzuweisen hatte. Dennoch gab es auch in der aktuellen Spielzeit Szenen, die so manchen Fan an die Abstiegs-Saison erinnerten. Mit Timo Baumgartl, Marcin Kaminski und Benjamin Pavard stehen Hannes Wolf nun drei Innenverteidiger zur Verfügung. Zumindet auf dem Papier.

Auch für den Coach ist diese Anzahl ein wenig "ungewöhlich", doch er sieht auch andere Spieler im Kader befähigt als Innenverteidiger aufzulaufen. Mit Stephen Sama und Toni Sunjic wurden zwei Spieler für die zentrale Abwehrposition an den Konkurrenten Greuther Fürth verkauft und an Palermo ausgeliehen. Hannes Wolf versicherte, dass der Verein noch einen Spieler für die Innenverteidigung sucht, allerdings nur nochmals auf dem Transfermarkt zuschlagen wird, wenn auch ein Spieler zum VfB passt. In der Winterpause sind Transfers oftmals schwieriger zu realisieren. Für den Trainer würde "die Welt nicht zusammenbrechen", wenn er keinen Neuzugang mehr in seinen Reihen begrüßen könnte. Er vertraut seinem Kader und ist sich sicher, dass die Spieler, die ihm zur Verfügung stehen, auch in der Lage sind, das Saisonziel zu erreichen.

Er hat keine Bedenken, mit der verkleinerten Gruppe in die Rückrunde zu starten bzw. sie auch erfolgreich zu Ende zu bringen. Jan Schindelmeiser verpflichtet seine Neuzugänge immer mit der Perspektive, dass diese in der darauffolgenden Saison auch in der Bundesliga bestehen können. Das ist grundsätzlich natürlich eine gute Überlegung, im Falle einer möglichen Verpflichtung eines Innenverteidigers könnte aber auch einmal nur kurzfristig gedacht werden.

Hannes Wolf betonte in der Pressekonferenz nochmals, dass an vielen Aspekten während der Vorbereitung und des Trainingslagers gearbeitet wurde, unter anderem auch an der Stabilität der Defensive. Gezeigt haben die Kicker des VfB, diese bereits in den vier Testspielen, die man ohne Gegentor überstand. Wolf gibt den Spielen, trotz guter Gegner, nicht die ganz große Bedeutung und sieht auch Szenen, wo es durchaus auch hätte klingeln können. Sein Fazit der Vorbereitung ist durchaus positiv. Wie wertvoll sie ist, kann man erst beurteilen, wenn die ersten Spiele gespielt sind. Wolf freut sich mit Green und Ginczek zwei weitere offensive Optionen zu haben, die wohl beide auch im Kader für das St. Pauli-Spiel stehen werden. Ginczek und Terodde sieht Wolf nicht als Konkurrenten, sondern kann sich durchaus auch vorstellen, beide auf dem Spielfeld zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, ist für den Trainer auch eine gute Bank eine Waffe, die ein Spiel entscheiden kann. Daniel Ginczek ist nach guten Trainingsleistungen und den vier Testspielen ein Kandidat für den Rasen am Millerntor.

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