Reservespieler zerreißen sich im Training

Die Startelf fuhr Rad und ging in den Kraftraum - bei den Reservespielern ging es auf dem Kleinfeld ordentlich zur Sache. Der Materialtest hielt dem nicht stand.

Von Katerstimmung nach der Auftaktniederlage war nichts zu spüren. Die ganz große Freude kam allerdings auch nicht auf. Die Startelf vom gestrigen Spiel in Berlin trainierte im Kraftraum und auf dem Fahrrad, der Rest stand auf dem Platz. Von der Startelf trainierten Asano, Ailton, Akolo und Zimmermann unter sich auf dem Feld. Timo Baumgartl absolvierte eine Laufeinheit. Kurze Passübung, kurze Sprungkrafteinheit, dann wurde das Tor in die Mitte des Feldes geschoben und ein Kleinfeld abgesteckt.

Den Spielern, die nicht im Kader waren oder nur auf dem Bank saßen, merkt man an, dass sie sich ins Team spielen wollen. Jerome Onguene, der Trainingsrückstand hat und Nicolas Sessa, der vom VfB II fürs Berlin-Spiel hochgezogen wurde, trainierten voll mit, aber auch Dzenis Burnic war komplett mit dabei, der überraschend gar nicht im Kader für das erste Bundesligaspiel war. Vor dem Spiel galt er als angeschlagen, davon war heute nichts zu sehen. Die Jungs wollten sich zeigen und gingen jedem Ball hinterher. Sie zerrissen sich nicht nur die Leibchen, sondern zerrissen sich auch im übertragenen Sinn selbst, um Wolf zu zeigen, dass sie eine Alternative darstellen für den nächsten Auftritt im Oberhaus vor eigenem Publikum. Jede Einheit zählt. Bleibt zu hoffen, dass Hannes Wolf bald wieder die Qual der Wahl hat, wen er aufs Feld schicken wird.

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