Es kommt immer auf den Blickwinkel an

Ein Medienartikel hat in den letzten Tagen hohe Wellen geschlagen und einen Alleingang von Sportvorstand Jan Schindelmeiser beschrieben

Welche Machtverhältnisse im Innenverhältnis am Clubzentrum in der Mercedesstrasse 109 herrschen, wissen wohl die wenigsten. Ob Jan Schindelmeiser die bisherigen Neuverpflichtungen, die zumindest was die Feldspieler betrifft weitestgehend aus jungen Spielern bestehen, nun ohne große Kenntnisse seiner Kollegen getätigt hat, darüber läßt sich im Prinzip kein Urteil bilden. Dafür sind wir Fans einfach zu weit weg. Fakt ist, er ist Sportvorstand und am Ende für den sportlichen Erfolg oder Misserfolg zumindest in großen Teilen mitverantwortlich.

Seine bisherigen Transfers waren alle zumindest ausreichend, um am Ende den Aufstieg zu erreichen. Es war das maximale Ziel, als Meister die Saison zu beenden. Man kann also einen Haken hinter den sportlichen Erfolg setzen. Da Fussball allerdings ein Tagesgeschäft ist und der Erfolg von gestern, schon heute nicht mehr zählt, muss die Show weitergehen. Und das tut sie. Die Macher, müssen sich in ihrem Fach wieder neu beweisen. Jan Schindelmeiser als Sportvorstand, Hannes Wolf als Trainer. Er kommt aus dem Jugendbereich, er kennt die Stärken und Schwächen einzelner junger Spieler und weiß sie einzusetzen oder zu verbessern. Ob diese Arbeitsweise Hand in Hand geht oder Alleingänge sind? Dass die Abwehr vor und nach den Neuverpflichtungen der letzten Jahre nicht sattelfest ist, wissen sowohl Wolf, Schindelmeiser und auch Dietrich. Abhilfe scheint zumindest in Sicht. Diego Reyes vom FC Porto bringt mit seinen fast 25 Jahren schon einiges an Erfahrung mit. Bei Espanyol Barcelona, wo er als Leihspieler die letzte Saison die Kickstiefel schnürte, kam er fast immer über 90 Minuten zum Einsatz. Außerdem hat er bereits 42 Länderspiele für Mexiko auf dem Buckel. Gelingt dieser Transfercoup, ist die Innenverteidigung der Schwaben zumindest an Erfahrung reicher. Ob dies am Ende Jan Schindelmeiser alleine durchzieht oder im Team, kann dem Fan letztlich eigentlich egal sein. Am Ende zählt der Erfolg. Mit Qualität im Kader ist die Chance darauf zumindest höher. In dem besagten Artikel wurden nicht nur Worte sondern auch versteinerte Minien und zweifelsfreie Gesten beschrieben, die man auch auf dem Titelbild des Artikels erkennen konnte. Hier kommt es immer auf den Blickwinkel an. Was in einem Moment vielleicht so wirkt, kann in der nächsten Minute schon wieder ganz anders aussehen. Aus eingefrorenen Blicken, können im nächsten Moment schon wieder strahlende Gesichten werden. Es kommt immer drauf an, wo man zu welchem Zeitpunkt an welchem Ort ist und wann ein Fotograf den Auslöser drückt. In einem Trainingslager ist man als Fan oftmals etwas näher am Geschehen. Als Fotograf hat man die Chance, Momente und Stimmungen im Bild oder auch in einer kleinen Bilderreihe festzuhalten. Von einer gedrückten Stimmung konnte man sowohl als Fan, als auch als Fotograf nicht viel feststellen. Dass sich die Herren auch mal mit etwas ernsthafterem Gesichtsausdruck unterhalten, ist im Prinzip nichts ungewöhnliches. Natürlich ist aber auch durchaus möglich, dass Journalisten noch näher am Geschehen sind und andere Sichtweisen haben. Es kommt eben auf den Blickwinkel an.

Trainingslager Grassau 11.07.17

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