Die Alten Hasen wollen spielen

Stuttgart kauft aktuell viel zukünftiges Potential, sprich die Neuzugänge sind junge Spieler, die ihre Karriere noch vor sich haben.

Es ist die Strategie von Jan Schindelmeiser bzw. des VfB Stuttgart aktuell eher unbekannte junge Namen zu verpflichten, die eine Investition in die Zukunft sind. Können sie dem VfB allerdings sofort helfen in der kommenden Saison die Ziele zu erreichen, die für einen Aufstieger nur Klassenerhalt heißen können? Gerade im Mittelfeld wurde mit Orel Mangala und Dzenis Burnic die Position von Christian Gentner mit zwei jungen Spielern besetzt auch Ebenezer Ofori ist erst seit Anfang des Jahres im Verein.

Hannes Wolf hat nun offentlich Kapitän Gentner die Vormachtstellung genommen, in dem er ihn nicht automatisch als gesetzt ansieht. Dass Gentner seinen Platz nicht freiwillig räumt, sollte für einen ehrgeizigen Leistungssportler keine Frage sein. Er fühlt sich nach eigener Aussage auch bereit und fit genug den Konkurrenzkampf anzunehmen. Im Sturm wird Hannes Wolf ebenfalls ähnliche Entscheidungen treffen müssen. Spielt der VfB in Zukunft auch weitestgehend mit einer Spitze, wird es mindestens wieder einen Härtefall geben. Für Simon Terodde, der bislang eine Saison für den VfB spielte, sprechen natürlich 25 Tore in der vergangenen Saison. Daniel Ginczek ist seit 2014 für die Schwaben aktiv, war zwar immer wieder verletzt, konnte aber mittlerweile seit der Rückrunde ohne Probleme spielen und bislang auch die Vorbereitung voll durchziehen. Auch er stellt Ansprüche in der kommenden Saison in der Startelf zu stehen, mit einer oder mit zwei Spitzen. In der Aufstiegssaison hatte er sein Ego dem gemeinsamen Ziel untergeordnet, nun will er wieder angreifen. Mit seinem Konkurrent Simon Terodde hat Daniel Ginczek ein, zum Teil auch privat, gutes Verhältnis. Mit Anastasios Donis kommt ein dritter Stürmer hinzu, der um einen Platz im Team kämpfen wird, auch wenn er ein wenig flexibler über die Flügel spielen könnte, so ist er doch gelernter Mittelstürmer. Wird nun noch die Abwehr mit jungen Talenten verstärkt, hat der Trainer auf allen Positionen, einschließlich der des Keepers, die Qual der Wahl. Für Insua, der in der vergangenen Saison unumstritten auf der linken Abwehrseite gesetzt war, weil ihm auch ein Stück weit die Konkurrenz gefehlt hat, könnte es ab Mitte der Woche ungemütlicher werden. Sein Herausforderer soll Ailton Ferreira Silva (22) heißen, der so heißt es, Morgen einen Vertrag in Stuttgart unterschreiben soll. Auch hier will wohl der Alte Hase weiter in den Ring steigen wollen.

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