T-Frage bis zuletzt offen: Einer bekommt alles, der andere nichts

Hannes Wolf sieht den Torhüterkampf um die Nummer eins als gut für den Verein an, am Ende wird aber einer gewinnen und der andere verlieren.

Die Kaderplanung sieht Hannes Wolf noch nicht abgeschlossen, vor allem weil sich nun auch größere und kleinere Verletzungen ergeben haben. Emiliano Insua wird zehn bis zwölf Wochen ausfallen, da ist die Verpflichtung von Dennis Aogo noch wichtiger geworden. Er wird jedoch nach vier Trainingseinheiten noch nicht in der Startelf gegen Cottbus stehen. Auch für den bisherigen Vertreter von Insua, Ailton, wird es eng werden. Wer auf links in der Abwehr stehen wird, konnte der Trainer noch nicht sagen.

Sicher wird jedoch sein, wer es immer auch ist, dass die Rolle anders interpretiert wird, als durch Insua. Ebenezer Ofori könnte ein Kandidat sein. Auch Anto Grgic und Daniel Ginczek könnten für den Sonntag ausfallen. Die Verpflichtung von Badstuber und Aogo sieht der Trainer positiv, beide kommen in gutem Zustand. Wolf sieht einen Effekt zum Beispiel auch bei Timo Baumgartl, der eben vor Badstuber zeigen möchte, was er kann. Badstuber steht wegen einer Sperre im Pokal noch nicht zur Verfügung. Fakt ist, dass Wolf das Pokalspiel nicht mehr als Vorbereitung sieht, sondern gerade aufgrund der starken Vorstellungen der Cottbuser in der Regionalliga, das Spiel sehr ernst nehmen wird. "Wenn wir eng durchkommen, ist das schon gut", weiß der Coach aus der Historie von David gegen Goliath. Auf der Torhüterposition hat sich das Trainerteam noch nicht entschieden. Wenn es fair wäre, meinte Wolf, müsste einer 53%, der andere 47% spielen, am Ende wird aber einer alles haben und einer nichts. Ein Freund, es nach Liga und Pokal zu trennen, ist Wolf nicht. Ob Zieler oder Langerak, wer in Cottbus im Tor steht, wird sehr wahrscheinlich auch die ersten Ligaspiele bestreiten. Eine Situation, die gut für den Verein ist, gegenüber einem der beiden Spielern wird es allerdings unfair sein, so Wolf, da beide hart und sehr gut für die Position gekämpft haben. Für die angesprochenen Planstellen, die im Kader noch zu vergeben sind, ist seit ein paar Tagen nicht mehr Jan Schindelmeiser zuständig, sondern seit heute auch offiziell Michael Reschke. Man merkte Hannes Wolf an, dass er mit der Entscheidung des Vereins, auf der Positionen einen Wechsel vorzunehmen, nicht ganz glücklich ist. Er bedankte sich auch nochmals bei Schindelmeiser für die Chance, beim VfB arbeiten zu dürfen und das mitgestalten zu können. Ihm war es auch wichtig, dass es keine persönlichen Probleme zwischen ihm und dem ehemaligen Sportvorstand gab und gibt. Dennoch schaut Wolf natürlich nach vorne und kündigt an, mit dem neuen Sportvorstand genauso die Dinge zu besprechen und zu bearbeiten, damit das Ganze gut wird.

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